Softwarepaket zum Schutz von Mac-Computern

03.08.2017
Jeder kann zum Opfer einer Schadsorftware werden. Das gilt selbst für Mac-Besitzer. Für sie lohnt es sich, die Kontrollprogramme von Objective-See zu kennen.
Mac-Nutzer können sich auf der Seite des Software-Entwicklers Patrick Wardle Programme herunterladen, die den Computer vor Angriffen schützen. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa
Mac-Nutzer können sich auf der Seite des Software-Entwicklers Patrick Wardle Programme herunterladen, die den Computer vor Angriffen schützen. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Berlin (dpa/tmn) - Macs sind sicher und brauchen keinen Virenschutz? So kann man denken, klug ist das aber nicht. Denn auch die silbernen Computer mit Apfel-Logo können von Schadsoftware befallen werden.

Der Softwareentwickler Patrick Wardle hat auf seiner Website «Objective-See.com» eine Sammlung selbst geschriebener Software veröffentlicht. Damit können Mac-Nutzer etwa nach versteckt installierten Programme suchen, die aktiven Prozesse überwachen oder nach verdächtigen Verschlüsselungsprozessen im Hintergrund suchen.

Ein anderes Programm meldet etwa, wenn Mikrofon oder Kamera aktiviert werden und kann so vor dem Ausspionieren von Nutzern warnen. Alle Programme sind kostenlos, im Blog gibt es zusätzlich noch Einblicke in den Arbeitstalltag von Wardle.

Programmsammlung Objective See (Englisch)


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Wiederholte Angriffe mit Erpressungs-Trojanern verunsichern Verbraucher. Mit einfachen Maßnahmen lässt sich das Risiko für den eigenen PC minimieren. Foto: Sebastian Kahnert/dpa So schützen sich Nutzer vor Erpressungs-Trojanern Erneut hat ein Erpressungs-Trojaner tausende Computer erfasst. Der Angriff traf zwar internationale Konzerne, aber auch Verbraucher sollten ihre Geräte schützen. Mit einfachen Maßnahmen lässt sich das Risiko deutlich senken.
Automatische Aufräumprogramme sollen Bloat- und Crapware entfernen. Sicher sein, kann man aber nie. Schlimmstenfalls bringen sie selbst unnützen digitalen Ballast auf den Rechner. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn Geschenkt ist noch zu teuer? - Bloat- und Crapware entfernen Hier ein Virenscanner, da ein PDF-Reader und schnell noch eine Browsererweiterung: Die meisten Computer aus dem Handel sind mit Software geradezu vollgestopft. Viele Nutzer ärgert das. Aber ist die sogenannte Bloatware nur nervig oder ein echtes Problem?
Blackbox Rechner: Dass Notebook oder PC mit Schadsoftware infiziert ist, bekommt der Nutzer oft gar nicht mit. Um so wichtiger sind regelmäßige Sicherheits-Checks. Foto: Franziska Gabbert Avalanche: Betroffene müssen Rechner prüfen Wer sich Schadsoftware eingefangen hat, gibt sie oft ungewollt weiter: Sein PC ist zu einem von Kriminellen ferngesteuerten Bot geworden. Ermittler haben gerade eine riesige Steuerungsinfrastruktur für Botnetze zerstört. Nun sind Besitzer infizierter Rechner am Zug.
Hilfe, die keine ist: Internet-Betrüger geben sich am Telefon mit Vorliebe als Microsoft-Techniker aus. Foto: Jan-Philipp Strobel/dpa/dpa-tmn Techniker am Telefon: Wie Betrüger den Rechner kapern Telefonbetrüger geben sich mit Vorliebe als Microsoft-Techniker aus. Tatsächlich wollen sie aber Daten abgreifen und Geld erpressen. Jeder Windows-Nutzer ist ein potenzielles Opfer. Man ist den Kriminellen aber nicht schutzlos ausgeliefert.