So vermeiden Wanderer Unfälle mit Kühen

07.07.2020
Im Zweifel gewinnt die Kuh: Wer den Tieren auf Almwiesen begegnet, sollte deshalb ein paar Regeln beachten. Auch Hunde bleiben den Rindern besser fern.
Je weiter weg, desto besser: Wer beim Wandern mit viel Abstand an Kühen vorbei geht, vermeidet Unfälle. Foto: Angelika Warmuth/dpa/dpa-tmn
Je weiter weg, desto besser: Wer beim Wandern mit viel Abstand an Kühen vorbei geht, vermeidet Unfälle. Foto: Angelika Warmuth/dpa/dpa-tmn

Hamburg (dpa/tmn) - Von weitem sehen sie friedlich aus, aus der Nähe betrachtet sind Kühe aber sehr imposant. Um unfallfrei über die Almwiesen zu kommen, sollten Wanderer deshalb ein paar Regeln beherzigen - vor allem, wenn sie noch einen Hund dabei haben. Die Tierschutzstiftung Vier Pfoten gibt folgende Tipps:

- Abstand halten: Das sollte immer gelten - aber besonders dann, wenn die Kühe Kälber haben. Wer ihnen zu nahe kommt, weckt den Schutzinstinkt der Mutter. Das kann zu schweren Unfällen führen.

- Alternative Wege suchen: Am besten klären Wanderer im Vorfeld ab, ob ihre Route über eine Weide führt. Gegebenenfalls können sie dann nach alternativen Wegen suchen, insbesondere, wenn sie mit Hunden unterwegs sind.

- Anleinen: Lässt sich das Überqueren einer Weide nicht vermeiden, sollte man sich ruhig verhalten und den Hund unbedingt anleinen. Hunde haben ein angeborenes Abwehrverhalten, auf das eine Kuhherde womöglich aggressiv reagiert.

- Warnsignale beachten: Wer die Körperhaltung der Kühe richtig liest, mindert das Unfallrisiko. Senken Rinder bei einer Begegnung den Kopf, ist das eine deutliche Drohgebärde.

In einem solchen Fall sollten Urlauber so ruhig wie möglich zurückweichen und auf keinen Fall losrennen. Sollte eine Kuh doch zum Angriff übergehen, ist es ratsam, den Hund von der Leine zu nehmen, damit dieser flüchten kann.

© dpa-infocom, dpa:200707-99-702022/2


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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