So sprechen Meerschweinchen, Hamster und Co.

21.01.2019
Lautes Quietschen, leises Murmeln: Meerschweinchen haben sich scheinbar den ganzen Tag etwas zu erzählen. Tierhalter können die Laute und Bewegungen ihrer Kleintiere deuten lernen.
Wer sein Meerschweinchen aufmerksam beobachtet, kann aus dem typischen Murmeln oder Quietschen heraushören, wie es ihm geht. Foto: Andrea Warnecke
Wer sein Meerschweinchen aufmerksam beobachtet, kann aus dem typischen Murmeln oder Quietschen heraushören, wie es ihm geht. Foto: Andrea Warnecke

München (dpa/tmn) - Auch Kleintiere teilen sich mit. Beobachten Halter ihr Kaninchen, Meerschweinchen oder den Hamster aufmerksam, können sie im Verhalten ihrer Tiere lesen, schreibt das Magazin «Ein Herz für Tiere» (Ausgabe 2/2019).

So zeigen Meerschweinchen durch auf- und abschwellendes Quietschen Ärger und Unmut. Ein leises Murmeln, das zu einem wohligen Quietschen werden kann, bedeutet dagegen Zufriedenheit. Mit dem Wetzen oder Aufeinanderschlagen ihrer Zähne drohen sie. Haben Meerschweine Angst, pfeifen sie schrill.

Hamster, die spielen wollen, machen Männchen und lassen die Vorderpfoten vor dem Bauch hängen. Heben sie diese in derselben Haltung fauchend und kreischend, fühlen sie sich bedroht. Drücken sie ihren Körper dicht auf den Boden, sind sie ängstlich.

Kaninchen zeigen ihren Unmut durch ein abruptes Wegdrehen des Körpers. Ihr Vertrauen zeigen sie, indem sie die Beine ihres Halters umkreisen oder seine Hand lecken.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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