So laufen Hunde entspannt an der Leine

09.06.2020
Nicht jeder Hund ist begeistert, wenn er an der Leine laufen soll. Ständiges Ziehen und Zerren können Halter aber relativ einfach vermeiden.
Da geht's lang: Hunde folgen der Blickrichtung und Körpersprache ihres Halters. Foto: Christin Klose/dpa-tmn
Da geht's lang: Hunde folgen der Blickrichtung und Körpersprache ihres Halters. Foto: Christin Klose/dpa-tmn

München (dpa/tmn) - In der Stadt, im Park oder im Gedränge: In vielen Situationen müssen Hunde an die Leine. Damit das Tier schon von klein auf brav mitläuft, sollten Halter ein paar Dinge beachten, heißt es in der Zeitschrift «Ein Herz für Tiere» (Ausgabe Juni 2020).

- In Gehrichtung schauen: Hunde folgen den Augen und der Körpersprache des Menschen. Wer beim Laufen immer wieder den Kopf zum Tier wendet, bremst es ab. Zeigen Kopf und Körper jedoch in die Laufrichtung, registriert der Vierbeiner das und schlägt den gleichen Kurs ein.

- Richtig belohnen: Läuft der Hund konzentriert an der Leine, ist gegen ein kleines Leckerli zwischendurch nichts einzuwenden. Halter sollten dem Tier aber keine Belohnung vor die Nase halten, damit es neben ihnen herläuft. Denn dann konzentriert sich der Hund nicht auf seinen Menschen, sondern nur auf den lockenden Happen.

- Nicht wegzerren: Das Tier hat einen Duft in der Nase und bleibt plötzlich stehen? Bitte nicht an der Leine zerren, denn sonst verbindet der Hund etwas Negatives mit ihr. Besser ist es, stehenzubleiben, das Tier anzusprechen und es wieder in die gewünschte Richtung zu locken.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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