So kommt der USB-Stick ans Smartphone

21.11.2019
Egal, ob es um Musik, Videos oder Fotos geht: Manchmal würde man den Smartphone-Speicher unterwegs gerne von Ballast befreien, mit bestimmten Daten befüllen oder diesen erweitern. Aber wie bloß?
Für iPhones gibt es Adapter mit Lightning-Stecker und USB-Buchse, an die sich USB-Sticks und Kartenleser anstecken lassen. Bei Android-Geräten helfen On-The-Go-Adapter (OTG). Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa
Für iPhones gibt es Adapter mit Lightning-Stecker und USB-Buchse, an die sich USB-Sticks und Kartenleser anstecken lassen. Bei Android-Geräten helfen On-The-Go-Adapter (OTG). Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa

Berlin (dpa/tmn) - Datentransfers, -sicherungen und -erweiterungen funktionieren oft am einfachsten mit USB-Sticks oder mit USB-Kartenlesern. Aber wie verbindet man die schnell und unkompliziert mit dem Smartphone, vor allem, wenn man gerade unterwegs ist?

Bei Androiden helfen sogenannte On-The-Go-Adapter (OTG) weiter. Die sind schon für wenige Euro sowohl mit Mikro-USB- als auch mit USB-C-Stecker zu haben. Neuere Smartphones unterstützen in der Regel durch die Bank OTG. Trotzdem gibt es keine Gewähr dafür, dass jeder externe USB-Speicher in Verbindung mit jedem OTG-Adapter funktioniert.

Insbesondere externe USB-Festplatten oder SSD-Speicher werden unter Umständen nicht erkannt, weil die Smartphone-USB-Buchse nicht genug Saft für ihren Betrieb liefert. Wer solche Speicher trotzdem via OTG am Telefon nutzen will, muss sie über ein eigenes externes Netzteil mit Strom versorgen.

Und was machen iPhone-Nutzer?

Für iPhones sind analog zur Android-Lösung Adapter mit Lightning-Stecker und USB-Buchse erhältlich, an die sich ebenfalls USB-Sticks und USB-Kartenleser anstecken lassen.

Wem ein Adapter lästig ist, findet sowohl für Android- als auch für iOS-Geräte Speicherstick- sowie Kartenleser-Lösungen, die sich direkt an die USB- beziehungsweise Lightning-Buchse des Smartphones gesteckt werden können.

Dreh- und Angelpunkt für die Datenschiebereien auf dem Smartphone sind Dateimanager-Apps - etwa Files von Google auf Androiden. Unter iOS 13 ist dagegen die bordeigene Dateien-App Mittel und Werkzeug der Wahl.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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