Ski-Bindungen müssen den richtigen Auslösewert haben

13.11.2018
Auf den Winterurlaub sollte man sich gut vorbereiten: Zu achten ist zum Beispiel auf den Auslösewert der Ski-Bindungen. Wer gut informiert ist, kann Verletzungen vermeiden.
Bindungen fixieren den Schuh am Ski: Ihre Einstellung muss genau zum Fahrer und dessen Fahrstil passen, damit sie bei Stürzen auch verlässlich auslöst. Foto: Benjamin Nolte
Bindungen fixieren den Schuh am Ski: Ihre Einstellung muss genau zum Fahrer und dessen Fahrstil passen, damit sie bei Stürzen auch verlässlich auslöst. Foto: Benjamin Nolte

Planegg (dpa/tmn) - Bei Ski-Bindungen ist der Auslösewert eine wichtige Kenngröße. Sehr sportliche Ski werden mit Bindungen mit größeren Auslösewerten kombiniert. Der sogenannte Z-Wert kann hier nach Angaben des Deutschen Skiverbandes bei zwölf und höher liegen.

Für Allrounder-Ski reichten geringere Werte, weil ihre Fahrer meist eine geringere Fahrtwucht entwickelten. Je höher der Z-Wert ist, desto mehr Kraft ist nötig, damit die Bindung bei Stürzen auslöst. Das Auslösen der Bindung soll Verletzungen vermeiden.

Doch der Z-Wert hängt nicht nur von den Fahrgeschwindigkeiten ab. Körpergewicht, Fahrkönnen, Schuhsohlenlänge und Alter sind weitere Faktoren, berichtet der Skiverband im Magazin «DSV aktiv» (Ausgabe 05/18). So nehme etwa die Knochenstabilität und die Muskelkraft mit zunehmenden Alter ab. Das Einstellen und Prüfen von Bindungen sollte stets von Fachleuten übernommen werden, raten die Experten.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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