Rheuma bei Hunden: Bei Symptomen schnell zum Tierarzt

11.03.2016
Früherkennung ist wichtig: Leidet ein Hund an Rheuma, gibt es dafür klare Symptome. Handeln Halter dann schnell, sind die Behandlungschancen oft gut. Tierärzte diskutieren derzeit sogar Behandlungsmethoden, die auch bei Menschen eingesetzt werden.
Bei Rheuma-Symptomen sollten Hunde-Halter schnell einen Tierarzt aufsuchen. Foto: Jens Schierenbeck
Bei Rheuma-Symptomen sollten Hunde-Halter schnell einen Tierarzt aufsuchen. Foto: Jens Schierenbeck

Baden-Baden (dpa/tmn) - Fieber, stark geschwollene Gelenke und Lahmen können bei Hunden auf Rheuma hindeuten. Halter sollten einen Vierbeiner, der diese Symptome zeigt, rasch zum Tierarzt bringen.

Das rät die Klinik für kleine Haustiere an der Freien Universität Berlin in einer Mitteilung anlässlich der Baden-Badener Fortbildungstage. Wird die Krankheit früh erkannt, lässt sie sich oft gut behandeln. Ziel sei es dann, einen weiteren Krankheitsschub oder Rückfall zu vermeiden. Ein Problem ist, dass die Symptome nicht immer eindeutig sind, was ebenfalls dafür spricht, im Zweifel zum Tierarzt zu gehen.

Bei Rheuma greift sich der Körper selbst an: Gelenke können sich entzünden und Arthrosen entwickeln. Behandelt wird die Erkrankung mit sogenannten Immunsuppressiva - das sind Medikamente, die das Immunsystem unterdrücken. Diese könnten mitunter auch ursprünglich bei Menschen mit Rheuma eingesetzt worden sein, heißt es. Inwieweit solche Therapien aus der Humanmedizin auch für Hunde geeignet sein könnten, soll Thema auf den Fortbildungstagen sein.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Infizierte Mücken können in milden Wintern überleben. Die Impfkommission rät daher, Pferde auch noch vor dem Winter gegen das West-Nil-Virus zu impfen. Foto: Ingo Wagner/dpa-tmn Vor dem Winter über Pferde-Impfung nachdenken In Teilen Ostdeutschlands tritt vermehrt das West-Nil-Virus auf. Das macht auch Pferdehaltern Sorgen. Da das Virus von Stechmücken übertragen wird, fragen sie sich: Ist Impfen vor dem Winter sinnvoll?
Sag mir, wie viele Vöglein fliegen: Bei der Stunde der Gartenvögel vom 8. bis 10. Mai können Gartenbesitzer deutschlandweit mitzählen. Foto: Kirsten Neumann/dpa-tmn Bei der Stunde der Gartenvögel mitzählen Gibt es mehr oder weniger Vögel? Und vor allem: Wie viele Blaumeisen gibt es nach dem Massensterben der Vogelart in welcher Region? Antworten darauf soll die Stunde der Gartenvögel bringen.
So wie Labrador-Mischling Kira suchen viele Hunde im Tierheim Berlin einen neuen Halter. Foto: Inga Kjer Adoptieren statt kaufen: Tieren ein neues Zuhause schenken Hunde, Katzen und Co. aus dem Tierheim haben oft einen schlechten Ruf. Viele potenzielle Tierhalter fürchten, sie seien «zweite Wahl»: gestört, krank, alt und gebrechlich. Doch tatsächlich finden sich dort echte Schätze.
Dank des heftigen Regens im Frühjahr sind weniger Wespen unterwegs als in den vergangenen Sommern. Foto: Frank Rumpenhorst Wespenarmer Spätsommer: Kaum Stichgefahr In den letzten Spätsommern musste man oft hart mit den Wespen ums Marmeladenbrot kämpfen. Ganz anders dieses Jahr. Der teils heftige Regen im Frühjahr hat viele Nester vernichtet.