Revolution und Mauerfall: Webseite erzählt von der Wende

21.01.2016
Der Mauerfall und seine Geschichte, damit beschäftigt sich unter anderem die Seite «Revolution und Mauerfall». Dort kann man alles nachlesen von A wie Alexanderplatz bis Z wie Zionskirche.
Der Revolution auf der Spur: Die Webseite der Havemann-Gesellschaft stellt in diesem Zusammenhang wichtige Orte in Berlin vor. Screenshot: revolution89.de Foto: revolution89.de
Der Revolution auf der Spur: Die Webseite der Havemann-Gesellschaft stellt in diesem Zusammenhang wichtige Orte in Berlin vor. Screenshot: revolution89.de Foto: revolution89.de

Berlin (dpa/tmn) - Von den Anfängen des Protestes über den Mauerfall bis hin zur deutschen Einheit: Auf der Webseite «Revolution und Mauerfall» findet sich eine umfassende Darstellung der friedlichen Revolution von 1989 und dem Weg dorthin.

Neben den Modulen Aufbruch, Revolution und Einheit beleuchtet die Robert-Havemann-Gesellschaft, die als politischer Bildungsverein und Archiv der DDR-Opposition hinter dem Projekt steht, auch die Revolutionsorte von A wie Alexanderplatz bis Z wie Zionskirche und stellt unter der Rubrik Gesichter wichtige Protagonisten des Umbruchs mit Biografien vor.

Auf der Seite wird auch das Konzept der korrespondierenden, gleichnamigen Open-Air-Ausstellung zu Vorgeschichte, Verlauf und Folgen der einzigen geglückten deutschen Revolution erklärt. Die Dauerausstellung wird am 17. Juni im Innenhof der ehemaligen Stasi-Zentrale in Berlin-Lichtenberg eröffnet, die am 15. Januar 1990 von Tausenden Demonstranten besetzt worden war. Dort werden dann insgesamt mehr als 700 Zeitdokumente zu sehen und zu hören sein, darunter historische Fotos, Original-Flugblätter, Fernsehbilder und Stimmen von Zeitzeugen. Auch der Blog zur Ausstellung findet sich auf der Webseite. Alle Inhalte sind neben Deutsch auch auf Englisch, Französisch, Spanisch, Türkisch und Russisch verfügbar.

Webseite "Revolution und Mauerfall"

Webseite der Havemann-Gesellschaft


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Kleine Lampen symbolisieren auf dem Messegelände der CeBIT in Hannover auf dem Stand der Firma Siemens die MindsSphere - Siemens Cloud for Industry. Foto: Peter Steffen CeBIT-Start mit Visionen und Zukunftssorgen Roboter, Drohnen und 3D-Drucker - die CeBIT will einen Blick in die Zukunft bieten. Aber zugleich wird die deutsche Industrie vom Mangel an Fachkräften gebremst und der Mittelstand scheitert oft bei der Digitalisierung.
58 Prozent der Deutschen sind inzwischen täglich online. Der Nutzen überwiegt die Datenschutz-Risiken, so die Meinung vieler. Foto: Jens Kalaene Mehr Chancen als Gefahren: Deutsche optimistisch im Netz Das Internet ist in der deutschen Gesellschaft inzwischen omnipräsent. Doch jeder Sechste ist noch immer offline. Und auch internet-affine Menschen fühlen sich häufig nicht souverän genug im Umgang mit dem Netz, ergab eine Studie.
Wer im Flieger arbeiten möchte, braucht häufig eine WLAN-Verbindung - und wenn es nur für die E-Mail-Kommunikation ist. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-tmn Surfen über den Wolken: Wie WLAN ins Flugzeug kommt In der Luft herrschte bislang oft Funkstille: Kurz vor dem Start war Schluss mit Telefonieren, Surfen und Mailen. Das ändert sich gerade, immer mehr Fluggesellschaften rüsten ihre Maschinen mit WLAN-Hotspots aus. Aber die Angebote unterscheiden sich stark.
Besucher des Kongresses des Chaos Computer Clubs (CCC) diskutieren und arbeiten in Hamburg. Foto: Axel Heimken (Archiv) Hackerszene trifft sich in Hamburg Ein Fest des Wissens und der Community soll es werden, der 33. Kongress des Chaos Computer Clubs (CCC). Mehr als 12 000 Teilnehmer beackern vier Tage lang die Schnittstellen zwischen Technik und Politik.