«Polizei für dich» gibt Jugendlichen Tipps für Netzalltag

04.02.2016
Wie erkenne ich extremistische Inhalte im Netz? Wie kann ich mich gegen Mobbing im Netz wehren? Ähnlich schwierige Fragen beantwortet die Polizei jetzt auf einer Webseite für Jugendliche.
Alle Infos rund um Jugend, Gewalt, Hassrede im Netz oder Drogen gibt es auf polizeifürdich.de in verständlicher Sprache. Screenshot: polizeifürdich.de Foto: Polizeifürdich.de
Alle Infos rund um Jugend, Gewalt, Hassrede im Netz oder Drogen gibt es auf polizeifürdich.de in verständlicher Sprache. Screenshot: polizeifürdich.de Foto: Polizeifürdich.de

Stuttgart (dpa/tmn) - Wann ist eine Äußerung nicht mehr Meinung, sondern Straftat? Und was tun, wenn andere Unsinn über mich schreiben? Diese und viele andere Fragen beantwortet die Webseite Polizeifürdich.de der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes.

Sie richtet sich insbesondere an Jugendliche und hilft dabei, im Internet den Überblick zu behalten. Von aktuellen Themen über Hilfsangebote und Erklärungen zu Regeln, Gesetzen und Ermittlungsabläufen gibt es auch zahlreiche nützliche Tipps.

Dazu zählen etwa, wie man Propaganda erkennt, wie man Aussagen auf ihren Wahrheitsgehalt hin überprüfen oder rassistische Texte, Bilder oder Videos melden kann. Aber das Internet ist nur ein Teil des Lebens. Deswegen gibt es auch gut verständlich geschriebene Informationen über Grundrechte von Kindern und Jugendlichen, Drogen, Mobbing oder Gewaltprävention.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Hilfe, die keine ist: Internet-Betrüger geben sich am Telefon mit Vorliebe als Microsoft-Techniker aus. Foto: Jan-Philipp Strobel/dpa/dpa-tmn Techniker am Telefon: Wie Betrüger den Rechner kapern Telefonbetrüger geben sich mit Vorliebe als Microsoft-Techniker aus. Tatsächlich wollen sie aber Daten abgreifen und Geld erpressen. Jeder Windows-Nutzer ist ein potenzielles Opfer. Man ist den Kriminellen aber nicht schutzlos ausgeliefert.
Schluss aus, keine Direktnachrichten mehr für unter 16-Jährige bei TikTok heißt es ab dem 30. April. Wenn sie denn ihr wirkliches Geburtsdatum bei der Anmeldung angegeben haben. Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa-tmn Tiktok führt Mindestalter für Direktnachrichten ein Grooming ist ein großes Tiktok-Problem. Um Kinder und Jugendliche besser vor Nutzern mit bösen Absichten zu schützen, gibt es bald ein Mindestalter für Direktnachrichten. Doch die Sache hat einen Haken.
Hart getroffen: Erwachsene rechnen meist nicht damit, Mobbingopfer zu werden, wissen Experten. Foto: Christin Klose/dpa-tmn Cybermobbing quält auch Erwachsene Gerüchte, Beleidigungen, Drohungen, entwürdigende Fotos: Cybermobbing hat viele Gesichter. Doch wie gehen Betroffene damit um, wenn sie im Netz auf einmal in diese grimmige Fratze blicken?
Misstrauen am Telefon ist wichtig: Beim geringsten Zweifel legt man besser gleich auf. Foto: Christin Klose/dpa-tmn Falscher Nummernzauber: Belästigt und betrogen per Telefon Ihre Maschen fußen auf Neugierde, Vertrauen in staatliche Organe, Angst und Verunsicherung: Mit billigen Tricks, aber auch mit psychologischem und schauspielerischem Geschick versuchen Telefon-Betrüger abzuzocken. Lässt sich dem etwas entgegensetzen?