Pinterest führt Shopping-Anzeigen auch in Deutschland ein

25.09.2019
Auf Pinterest können Nutzer per Foto ihre Ideen teilen. Wer das kostenlose Angebot nutzt, muss dafür Werbung hinnehmen. Nun sollen Pins auch direkt zu Shopping-Seiten führen.
Auf der Ideenplattform Pinterest werden Pins eingeführt, mit denen Unternehmen ihre Produkte zum Kauf anbieten. Foto: Tobias Hase
Auf der Ideenplattform Pinterest werden Pins eingeführt, mit denen Unternehmen ihre Produkte zum Kauf anbieten. Foto: Tobias Hase

Berlin (dpa) - Die Fotoplattform Pinterest gibt Unternehmen künftig
auch in Deutschland die Möglichkeit, ihre Produkte zum Kauf
anzubieten. Erste Partner für die Shopping-Anzeigen sind der
Versandhändler Otto, der Uhren- und Taschenspezialist Fossil sowie
der Inneneinrichtungs-Shop Home24, wie Pinterest mitteilte.

Pinterest versteht sich als eine Art visuelle Suchmaschine, in der
Nutzer nach Ideen etwa für die Inneneinrichtung oder Urlaube suchen
und Bilder zu ihren Interessen finden können. Zugleich können sie
Fotos aus dem Netz als sogenannte Pins auf «Boards» zu bestimmten
Themen speichern. Geld nimmt Pinterest vor allem durch Werbung ein -
das sind hauptsächlich bezahlte Pins, die den Nutzern angezeigt
werden.

Pinterest gibt Firmen für die Shopping-Anzeigen die Möglichkeit,
ihren gesamten Produktkatalog in bezahlte Pins umzuwandeln. Für einen
Kauf wird dann auf die Website des Unternehmens weitergeleitet.
Zusätzlich zu den Shopping-Anzeigen können die Firmen ihre Produkte
in einem «Business-Profil» wie in einem Schaufenster präsentieren. In
den USA wurde zudem das neue Anzeigenformat «Shop the Look»
eingeführt, bei dem mehrere Artikel in einem Pin verknüpft werden
können.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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