Panasonic stellt Konkurrenz für Apples Airpods vor

07.01.2020
Erst wurden sie belächelt, doch kleine True-Wireless-Ohrstöpsel ohne Kabel und Schnüre sind inzwischen ein echter Trend. Panasonic und Technics treten auf der Technikmesse CES gegen Apples Airpods an.
Airpods-Konkurrenz aus Japan: Die drahtlosen Ohrstöpsel mit der Bezeichnung EAH-AZ70W stammen von der Panasonic-Tochter Technics. Foto: Technics/dpa-tmn
Airpods-Konkurrenz aus Japan: Die drahtlosen Ohrstöpsel mit der Bezeichnung EAH-AZ70W stammen von der Panasonic-Tochter Technics. Foto: Technics/dpa-tmn

Las Vegas (dpa/tmn) - Panasonic will mit gleich drei neuen kabellosen Kopfhörer-Modellen gegen die populären Airpods von Apple antreten.

Auf der Technikmesse CES in Las Vegas (7. bis 10. Januar) stellte der Konzern die Modelle RZ-S500W und RZ-S300W unter der Marke Panasonic sowie ein Gerät des Tochterunternehmens Technics mit der Bezeichnung EAH-AZ70W vor.

Apple hatte mit den Airpods in den vergangenen Jahren einen Überraschungserfolg gelandet und zuletzt mit den Airpods Pro Kopfhörer mit aktiver Geräuschunterdrückung (Active Noise Cancelling) vorgestellt.

Geräuschunterdrückung auf zwei Wegen

Die nun von den japanischen Herstellern vorgestellten Modelle RZ-S500W und EAH-AZ70W verfügen über die sogenannte Dual Hybrid Noise Cancelling Technologie, die laut Anbieter eine analoge und digitale Verarbeitung der Tonsignale kombiniert. Zusammen sollten diese die Geräusche, die innerhalb und außerhalb der Hörmuscheln erzeugt werden, minimieren, um die Geräuschunterdrückung zu verbessern.

Die Modelle von Panasonics und Technics sollen im Sommer 2020 auf den Markt kommen. Preise wurden zunächst nicht genannt.

Auf der CES hatten zuvor bereits die Samsung-Tochter Harman Kardon, Jabra und Shure kabellose Kopfhörer vorgestellt, die ebenfalls den Airpods Konkurrenz machen sollen.

Neue Fernseher von Panasonic passen sich an Umgebungslicht an

Neben kabellosen Kopfhörern hat Panasonic auf der CES auch einen neuen Fernseher präsentiert. Das Besondere: Er kann sich an die Beleuchtungsverhältnisse im Raum anpassen. Möglich ist das, weil das Gerät den entsprechenden technischen Standard «Dolby Vision IQ» unterstützt. Zuvor hatte der Panasonic-Wettbewerber LG die Funktion eingeführt.

Mit «Dolby Vision IQ» sollen die Video-Inhalte auch in hellen Räumen gut zu sehen sein. Panasonic-Manager Yasushi Murayama sagte, man habe damit auf die Bedürfnisse der Kunden reagiert. So hätten sich Zuschauer beispielsweise bei der letzten Folge der Serie «Games of Thrones» darüber beschwert, bei den dunklen Nachtszenen kaum etwas erkennen zu können.

Panasonic will seine Umsetzung der Helligkeitsanpassung unter der Bezeichnung «Filmmaker Mode with Intelligent Sensing» für eine Reihe von Kontrastformaten anbieten. Mit dem Namen «Filmmaker Mode» bezeichnen Panasonic, Samsung, LG und andere Hersteller einen TV-Betriebsmodus, bei dem die Inhalte so abgespielt werden, wie von den Regisseuren und Produzenten ursprünglich beabsichtigt. Dabei wird beispielsweise das Original-Bildseitenverhältnis eingestellt und eine manipulierende Zwischenbildberechnung deaktiviert.

Technikmesse CES


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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