Oppos Hightech-Smartphone kommt im Mai

06.03.2020
Apple, Huawei, Samsung - klar. Das sind die größten Hersteller von Smartphones. Aber nicht allein: Xiaomi gehört ebenso zum globalen Top-Fünf-Club wie Oppo, die nun ihr neues Flaggschiff präsentieren.
Nicht von der Stange: Oranges Kunstleder oder schwarze Keramik sind die Wahlmöglichkeiten beim Oppo Find X2 Pro (ca. 1200 Euro). Foto: Conan Zhao/Oppo/dpa-tmn
Nicht von der Stange: Oranges Kunstleder oder schwarze Keramik sind die Wahlmöglichkeiten beim Oppo Find X2 Pro (ca. 1200 Euro). Foto: Conan Zhao/Oppo/dpa-tmn

Düsseldorf (dpa/tmn) - Auf dem deutschen Markt hat der chinesische Hersteller Oppo zuletzt Mitte der 2000er Jahre Spuren hinterlassen - unter anderem mit MP3-Playern. Jetzt kehren die Chinesen mit ihrem neuen Top-Smartphone zurück. Das Modell Find X2, das es auch in einer Pro-Version gibt, soll hierzulande Anfang Mai in den Handel kommen.

Beide Modelle zeichnen sich durch einen 6,7 Zoll großen, zu den Seiten hin abgerundeten OLED-Bildschirm (3168 mal 1440 Pixel) aus, der es auf eine Bildwiederholrate von 120 Hertz bringt - für eine besonders flüssige Darstellung von Videos oder Spielen. Oppo verspricht, dass jedes Display farbkalibriert wird und bis 800 nits hell strahlt - bei Hochkontrast-Bildern (HDR10+) sogar bis 1200 nits.

Keramik und Kunstleder

Die zweite Auffälligkeit sind die Materialien für die Rückseiten, die Oppo gewählt hat. Beim Find X2 Pro (1200 Euro) wählen Käuferinnen und Käufer zwischen schwarzer Keramik mit einer Mikro-Riffelung für bessere Griffigkeit oder orangem, haltbarem Kunstleder aus Polyurethan, um die vegane Kundschaft nicht zu verprellen. Beim Find X2 (1000 Euro) hat man die Wahl zwischen schwarzer Keramik und blauem Glas. Dabei handelt es sich wie auf den Displays um Gorilla-Glas 6.

Bei beiden Modellen setzt Oppo auf Triplekamera-Systeme mit einem 48-Megapixel-Sensor mit Weitwinkel-Objektiv im Mittelpunkt. Im Find X2 Pro fällt dieser (Sony IMX689) besonders groß (1/1,4 Zoll) aus, im Find X2 steckt ein etwas kleinerer Sony IMX568. Über die vertikal verbauten Linsensysteme des Tele-Objektivs erreicht das X2 Pro einen zehnfachen optischen Hybrid-Zoom, das X2 schafft nur die Hälfte.

4K-Videos mit 60 Bildern pro Sekunde

Beide Modelle nehmen 4K-Videos mit bis zu 60 Bildern pro Sekunde auf und kombinieren optische mit elektronischer Bildstabilisierung. Einige Kamera-Features sind aber Alleinstellungsmerkmal des Pro-Modells, darunter etwa die Möglichkeit, Rohdaten-Fotos (RAW) mit einer Farbtiefe von 12 Bit aufzunehmen und zu exportieren.

High-End ist auch im Gehäuse angesagt, das nach IP54 beziehungsweise IP68 (Pro-Version) gegen das Eindringen von Wasser und Staub geschützt ist. Darin werkeln Qualcomms Top-Prozessor Snapdragon 865 nebst üppigen 12 Gigabyte (GB) RAM und 256 oder 512 GB (Pro-Version) schnellem Speicher (LPDDR5 und UFS 3.0).

Voll geladen in 38 Minuten

Beide Modelle funken schon in 5G-Mobilfunknetzen, der Fingerprint-Sensor versteckt sich im Display. Das mitgelieferte 65-Watt-Netzteil soll den 4200 beziehungsweise beim Pro-Modell 4260 mAh starken Akku in 38 Minuten voll aufladen. Auf eine Drahtlos-Ladefunktion verzichtet der Hersteller.

Neben den Find-Oberklasse-Modellen bietet Oppo unter dem Namen Reno auch Mittelklasse-Geräte an. Und bei der A-Serie handelt es sich um die Einsteiger-Smartphones. Der Name Oppo hat übrigens keine Bedeutung. Wichtig war dem Unternehmen nach eigenem Bekunden neben dem Klang vor allem die Symmetrie des Fantasienamens.

Garnter-Zahlen zum weltweiten Smartphone-Markt

Oppo-Webseite


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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