Nur 16 Prozent sehen Schulen für Corona-Krise gewappnet

05.08.2021
Die Delta-Variante breitet sich weiter aus und damit auch die Sorge um den Schulbetrieb nach den Sommerferien. Sind deutsche Schulen auf eine nächste Welle vorbereitet? Viele denken: nein.
In einem Klassenraum steht ein Luftreiniger, der die Corona-Infektionsgefahr während des Unterrichts senken soll. Laut einer Umfrage geben sich die meisten Befragten eher skeptisch zum Schulstart. Foto: Christophe Gateau/dpa
In einem Klassenraum steht ein Luftreiniger, der die Corona-Infektionsgefahr während des Unterrichts senken soll. Laut einer Umfrage geben sich die meisten Befragten eher skeptisch zum Schulstart. Foto: Christophe Gateau/dpa

Berlin (dpa) - Nur wenige Bürger sehen die Schulen nach den Sommerferien besser gegen die Herausforderungen der Corona-Krise gewappnet als zum Schulstart vor einem Jahr.

Optimistisch zeigten sich in einer YouGov-Befragung lediglich 16 Prozent, während 14 Prozent sogar der Meinung waren, die Schulen seien diesmal schlechter vorbereitet. Etwas mehr als die Hälfte (53 Prozent) meinten, die Schulen seien gleich gut oder schlecht auf das nächste Schuljahr im Zeichen der Pandemie eingestellt. Keine Angabe machten 16 Prozent. Befragt wurden nur Erwachsene ab 18 Jahren, also nicht die Schülerinnen und Schüler selbst.

© dpa-infocom, dpa:210805-99-722913/1


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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