Nie unvorbereitet in den Mobilfunkladen gehen

29.04.2016
Wer im Laden statt im Netz einen Mobilfunkvertrag abschließen will, sollte das nicht unvorbereitet tun. Sonst kann es teuer werden - oder man steht am Ende mit unerwünschten Zusatzoptionen da. Wer geschickt ist, kann Geld sparen.
Die Welt der Mobilfunkverträge ist groß. Foto: Sebastian Kahnert
Die Welt der Mobilfunkverträge ist groß. Foto: Sebastian Kahnert

Berlin (dpa/tmn) - Mobilfunktarife sind eine Welt für sich. Viele Anbieter, viele Möglichkeiten, viele Preise - Unterschiede zwischen online und vor Ort im Laden. Wer seinen Vertrag lieber im Geschäft eines der Mobilfunkanbieter abschließen möchte, sollte dort nicht unvorbereitet hingehen.

Das legt eine Untersuchung von Stiftung Warentest nahe. Testbesuche in den Läden von O2, Fexcom, Yourfone, Telekom, Vodafone, und Mobilcom-Debitel ergaben bestenfalls befriedigende Ergebnisse («test», Ausgabe 5/2016). Die angetroffenen Verkäufer kannten häufig keine Antworten auf Spezialwünsche - etwa zur Drittanbietersperre, LTE-Verfügbarkeit oder besonderen Auslandsoptionen. Auch bei der Transparenz gab es Punktabzug. Kein Anbieter gab den Testkäufern vorab Vertragsunterlagen oder Preisübersichten mit. Stattdessen gab es teils kryptische Notizen der Verkäufer, die einen späteren Preisvergleich zu Hause unnötig erschweren.

Der Rat der Warentester: Die eigenen Bedürfnisse schon im Voraus abschätzen - also wie viel Telefonzeit, Daten oder SMS monatlich gebraucht werden. Dann über die Anbieterwebseiten die Preise recherchieren. So lassen sich Angebote vom Berater besser einschätzen und Kostenfallen umgehen. Und das Verhandeln nicht vergessen. Die Testkäufer konnten häufig Rabatte aushandeln. Etwa einen Erlass der Anschlussgebühr oder kostenlose Zusatzoptionen. Das geht beim Vertragsabschluss im Netz nicht. Erzählen die Verkäufer unverständliche Dinge, sollte man unbedingt nachhaken. Teurer als vorab recherchiert sollte es im Laden nicht werden.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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