Neue Reiseziele in Mecklenburg-Vorpommern

14.01.2019
Urlaub in Mecklenburg-Vorpommern ist mehr als Strand und Ostsee. Nach und nach wird in die Attraktionen investiert, die den Urlaub fernab der Küste wertvoll machen.
Im Nationalpark Jasmund bei Sassnitz auf der Insel Rügen soll ein neuer Ragweg entstehen. Foto: Stefan Sauer
Im Nationalpark Jasmund bei Sassnitz auf der Insel Rügen soll ein neuer Ragweg entstehen. Foto: Stefan Sauer

Rostock (dpa) - Auch ein mit viel Natur und Landschaft ausgestattetes Urlaubsland wie Mecklenburg-Vorpommern muss seinen Gästen stets etwas Neues bieten. Immerhin sind 42 Prozent der Touristen Stammgäste.

So gibt es gute Nachrichten für die zahlreichen Radwanderer auf Rügen, denn zwischen Sassnitz und dem Königsstuhl entsteht ein neuer Radweg. Wie der Landestourismusverband berichtete, verläuft die geplante zwölf Kilometer lange Strecke durch den Nationalpark Jasmund bis zum Nationalpark Zentrum Königsstuhl und soll Ende 2019 fertig sein. Vom Wirtschaftsministerium gibt es dafür eine Förderung von rund 2,7 Millionen Euro.

Schon in diesem Jahr wird eine Erlebnisroute mit dem Titel «ManufakTour» Gäste zu 20 Orten in Westmecklenburg führen, in denen traditionelles Handwerk, Kunst, Design und regionale Produkte entstehen. Sie sei zunächst als Auto-Tour geplant und soll für Smartphones und Audio-Guides entwickelt werden.

Die Gäste in Boltenhagen dürfen künftig auf einer neuen Dünenpromenade flanieren, noch dieses Jahr soll mit dem Bau begonnen werden. Die zwei Kilometer lange Promenade wird auf Pfählen auf der Düne am Strand entlangführen. Gleichzeitig sollen drei Strandzugänge barrierefrei zugänglich werden.

Eine der interessantesten Neuerungen wird ein Hostel in Wismar sein. Denn es entsteht in der ehemaligen Jugendarrestanstalt unweit der St. Marienkirche. In dem denkmalgeschützten Haus werden rund 30 Zimmer auf drei Etagen sein, die meisten davon für zwei bis vier Gäste.

Mit der Kampagne «Inselbaukunst» widmet sich die Tourismuszentrale Rügen 2019 architektonischen Besonderheiten auf der Insel. Dabei stehen die Werke des aus Binz stammenden Ulrich Müther (1934-2007),der den Warnemünder Teepott entworfen hat, ebenso im Fokus wie die das Inselbild prägenden Bädervillen und Seebrücken.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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