Neue HomeKit-Überwachungskamera von Eve Systems

08.01.2020
Überwachungskameras für das Smart Home gibt es von vielen Herstellern. Nun steigt auch das Münchner Unternehmen Eve Systems in dieses Segment ein und verspricht einen hohen Sicherheitsstandard.
Die Eve Cam arbeitet mit Apples Home Kit zusammen. Foto: Eve Systems/dpa-tmn
Die Eve Cam arbeitet mit Apples Home Kit zusammen. Foto: Eve Systems/dpa-tmn

Las Vegas (dpa/tmn) - Der deutsche Smart-Home-Spezialist Eve System hat eine Indoor-Überwachungskamera vorgestellt, die komplett auf das Ökosystem von Apple ausgerichtet ist.

Im Gegensatz zu anderen Herstellern arbeitet die Eve Cam ausschließlich mit dem Standard HomeKit Secure Video von Apple zusammen. Die Daten werden in der iCloud gespeichert. Präsentiert wurde das Gerät, das Nutzer etwa im Fall von Einbrechern im Haus benachrichtigt, auf der Elektronikmesse CES in Las Vegas (noch bis 10. Januar).

Kostenpflichtiges iCloud-Abo nötig

Mit der Apple-Technik sei der Zugriff Dritter auf Live-Bild und Aufnahmen ausgeschlossen, sagte Jerome Gackel, Chef von Eve System. Die kompakte Kamera liefert Video-Streams und Aufnahmen in 1080p-Auflösung (1920 zu 1080 Pixel) mit 24 Bildern pro Sekunde, verfügt über einen Nachtmodus, einen Magnetfuß sowie Zwei-Wege-Kommunikation per Mikrofon und Lautsprecher.

Für den Betrieb der Eve Cam benötigt man einen Apple Home Hub, also einen HomePod oder Apple TV. Und um Videos online zu speichern, braucht man mindestens einen 200 GB umfassenden iCloud-Speicher (2,99 Euro monatlich). Weitere Abo-Gebühren fallen nicht an.

Eve Water Guard warnt vor Wasserschäden

Eve Systems stellte auf der CES außerdem den Wasser-Alarmmelder Eve Water Guard vor, den das Unternehmen bereits auf der vergangenen IFA angekündigt hatte. Das Gerät schlägt Alarm, wenn es in der Küche oder anderen Räumen ein Wasserleck aufspürt.

Eve Water Guard kann jetzt für knapp 80 Euro vorbestellt werden und wird ab 12. Februar geliefert, Eve Cam kostet knapp 150 Euro und kommt im April auf den Markt.

Elektronikmesse CES


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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