Mehr Feiertagsverkehr: Wo Staus auf den Autobahnen drohen

22.05.2020
Lange waren Staus von den Autobahnen verschwunden. Doch Corona-Lockerungen und das lange Christi-Himmelfahrts-Wochenende bringen mehr Verkehr auf die Fernstraßen. Wo wird es eng?
Auf den Autobahnen ist an diesem Wochenende mit Staugefahr zu rechnen. Foto: Roland Weihrauch/dpa
Auf den Autobahnen ist an diesem Wochenende mit Staugefahr zu rechnen. Foto: Roland Weihrauch/dpa

Stuttgart (dpa/tmn) - Die Lockerungen der Corona-Beschränkungen und erste regionale Reisefreiheiten bringen immer mehr Verkehr auf die Fernstraßen. Das gilt vor allem für dieses Wochenende, so die Autoclubs ACE und ADAC.

Der ACE erwartet etwas mehr Verkehr als noch die Wochen zuvor, rechnet aber insgesamt mit einem moderaten Staugeschehen. Der ADAC stuft vor allem die Autobahnen rund um die Ballungsräume und die Baustellen phasenweise als «sehr staugefährdet» ein, wenn auch im Vergleich zu den Vorjahren weniger los sein dürfte. Viele Autofahrer dürfte es zu den Küsten von Nord- und Ostsee sowie zu den Naherholungs- und Urlaubsregionen ziehen.

Während es am Freitag relativ ruhig zugehen dürfte, wird wohl stärkerer Rückreiseverkehr am Sonntag von 16.00 bis 19.00 Uhr rollen. Wer längere Fahrten starten will, sollte sich unbedingt tagesaktuell über Reisemöglichkeiten oder Beschränkungen informieren, rät der ACE.

Neben den Strecken von und zu den deutschen Küsten und den Autobahnen rund um die Ballungsräume Hamburg, Berlin, Köln, Frankfurt, Stuttgart und München könnte es laut ADAC am ehesten auf folgenden Strecken zu Staus kommen.

A 1 Köln - Bremen - Hamburg - Lübeck
A 2 Berlin - Hannover - Dortmund
A 3 Köln - Frankfurt - Würzburg - Nürnberg
A 4 Kirchheimer Dreieck - Erfurt - Chemnitz - Dresden
A 5 Hattenbacher Dreieck - Darmstadt - Karlsruhe
A 6 Mannheim - Heilbronn - Nürnberg
A 7 Hamburg - Flensburg und Hamburg - Hannover und Würzburg - Füssen/Reutte
A 8 Karlsruhe - Stuttgart - München - Salzburg
A 9 München - Nürnberg - Berlin
A 93 Inntaldreieck - Kufstein
A 11 Berlin - Kreuz Uckermark - Stettin

Meldung ADAC


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Der Ferienverkehr dürfte sich am Wochenende (23. bis 25. Oktober) in Grenzen halten. An typischen Stau-Schwerpunkten wie hier auf der A7 am Elbtunnel kann es aber trotzdem etwas länger dauern. Foto: Georg Wendt/dpa Kaum Ferienverkehr - aber Staugefahr durch Winterwetter Rückreisende sorgen am Ende der Herbstferien normalerweise für Staus. Coronabedingt sind dieses Jahr aber viel weniger Menschen unterwegs. Doch es sind auch andere Behinderungen des Verkehrs möglich.
Passanten gehen auf der Brücke «Pont de Bir-Hakeim», mit Blick auf den Eiffelturm. Foto: Philippe Lopez/AFP/dpa Urlaubsziele in Europa vor dem Neustart Ob ans Meer in Kroatien oder in die österreichischen Berge: Hält der Trend bei den Corona-Infektionszahlen an, könnten in Europa viele Grenzen ab 15. Juni wieder offen sein. Urlauber und Tourismusbranche schöpfen Hoffnung.
Vor allem an den Grenzen ist wegen intensiver Personenkontrollen mit langen Wartezeiten zu rechnen. Foto: Georg Wendt/dpa Staugefahr am ersten Oktober-Wochenende Herbstferienstart und Tag der Deutschen Einheit: Eigentlich ist das eine perfekte Mischung für ein staureiches Wochenende. Doch auf den Fernstraßen könnte es weniger heftig zugehen, als gedacht.
In Süddeutschland haben die Ferien gerade erst begonnen, woanders enden sie. Deshalb ist auch am kommenden Wochenende mit Staus zu rechnen. Foto: Peter Steffen/dpa Heimkehrer und Aufbrecher sorgen für Staus auf Autobahnen Die einen wollen ans Meer, die anderen nach Hause: In Süddeutschland haben die Ferien gerade erst begonnen, in drei anderen Bundesländern enden sie. Für die Autobahnen bedeutet das Hochbetrieb.