Meerschweinchen: Nicht mit beiden Händen umklammern

07.06.2016
Vorsicht beim Hochnehmen: Denn Meerschweinchen können sich dabei ernsthaft verletzen und sogar ersticken. Worauf Tierfreunde besonders achten sollten, erklärt der Deutsche Tierschutzbund.
Beim Hochnehmen müssen Meerschweinchen-Halter besonders vorsichtig mit ihren Nagern umgehen. Foto: Horst Ossinger
Beim Hochnehmen müssen Meerschweinchen-Halter besonders vorsichtig mit ihren Nagern umgehen. Foto: Horst Ossinger

Bonn (dpa/tmn) - Meerschweinchen sind sehr schreckhaft. Müssen Halter mit dem Nager zum Tierarzt, sollten sie ihn vor dem Hochnehmen immer streicheln und ansprechen.

Zum Hochnehmen fassen sie am besten mit einer Hand von der Seite her unter den Brustkorb des Tieres und stützen mit der anderen das Hinterteil ab. Auf keinen Fall sollten sie den Brustkorb mit beiden Händen umschließen, warnt der Deutsche Tierschutzbund.

Die Tiere können sonst ersticken. Außerdem ist es wichtig, das Meerschweinchen gut festzuhalten. Selbst Stürze aus geringer Höhe sind gefährlich und führen oft zu Knochenbrüchen.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Dank des heftigen Regens im Frühjahr sind weniger Wespen unterwegs als in den vergangenen Sommern. Foto: Frank Rumpenhorst Wespenarmer Spätsommer: Kaum Stichgefahr In den letzten Spätsommern musste man oft hart mit den Wespen ums Marmeladenbrot kämpfen. Ganz anders dieses Jahr. Der teils heftige Regen im Frühjahr hat viele Nester vernichtet.
Um Fledermäuse im heimischen Garten einen Lebensraum zu bieten, sollten Hausbesitzer mit Teichen oder Pflanzen Insekten anlocken. Foto: Stefan Thomas Fledermäusen im heimischen Garten Nahrung bieten Wenn die Sonne untergeht, flattern Fledermäuse auf der Suche nach Insekten durch Deutschlands Gärten und Häuserschluchten. Die kleinen Säugetiere sind genügsam, jedoch wird ihr Lebensraum immer knapper. Hausbesitzer können Abhilfe schaffen.
Eine Wespe sitzt auf einem mit Butter und Marmelade bestrichenen Vollkornbrot. Besonders gegen Ende ihres Zyklus suchen die Tiere vermehrt nach Zucker. Foto: Karl-Josef Hildenbrand (Archiv) Wespen wieder aggressiver: Auf keinen Fall anpusten Der Sommer neigt sich dem Ende entgegen - und so auch die Zeit der Wespen. Ihr natürlicher Zyklus lässt die Tiere aggressiver werden, denn sie sind nun hartnäckig auf der Suche nach Zucker. Im Falle einer Konfrontation helfen altbewährte Strategien.
Gibt es auch in grau und schwarz: Heimische Eichhörnchen sind nicht immer rot-braun. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa Eichhörnchen können auch grau oder schwarz sein Fälschlicherweise halten viele Leute graue und schwarze Eichhörnchen für amerikanische Grauhörnchen. Dabei haben manche der europäischen Nager nur eine andere Fellfarbe.