Mediatheken: Inhalte längerfristig speichern

15.06.2016
Wer über die Mediathek einen Film anschauen will, sollte das entweder gleich tun. Oder erspeichert sich die Sendung. Dann darf man die Aufzeichnungen aber auch nur privat nutzen.
Man kann Filme und Sendungen aus den Mediatheken der öffentlich rechtlichen Sender speichern. Foto: App Store von Apple
Man kann Filme und Sendungen aus den Mediatheken der öffentlich rechtlichen Sender speichern. Foto: App Store von Apple

Berlin (dpa/tmn) - Irgendwann zwischen einer Woche und einem Monat nach Ausstrahlung ist Schluss: Dann nehmen die öffentlich-rechtlichen Sender ihre Inhalte wieder aus den Mediatheken, weil sie dazu rechtlich verpflichtet worden sind.

Wer Sendungen oder Filme längerfristig sichern und anschauen möchte, sollte diese deshalb einfach selbst speichern, rät das Urheberrechtsportal iRights.info. Das Herunterladen sei im Rahmen der Regelungen zur Privatkopie erlaubt. Allerdings darf man die Aufzeichnungen dann auch nur privat nutzen und nicht anderswo in irgendeiner Form öffentlich anbieten.

Die einfachste Form der Speicherung ist den Angaben zufolge das direkte Aufnehmen, wenn die jeweilige Sendung ausgestrahlt wird. Bei modernen TVs ist so eine Videorekorder-Funktion oft eingebaut, man muss nur eine USB-Festplatte oder einen Speicherstick anschließen.

Abseits des Fernsehers empfehlen die Experten etwa die kostenlose Software Mediathekview, um öffentlich-rechtliche Inhalte auf dem Rechner zu speichern. Da die Suchfunktion des Programms aber wenig komfortabel ist, kann man ergänzend auf Mediatheken spezialisierte Programm- und Empfehlungsseiten wie Vavideo.de, Mediathekensuche.de oder Mediasteak.com nutzen.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Googles Streaming-Adapter Chromecast kommt neuerdings in Puck-Form daher. Der Chromecast Ultra (im Bild) unterstützt auch UHD und kostet 80 Euro. Der normale Chromecast-Puck für Full HD kostet nur die Hälfte. Foto: Google Mit Streaming-Boxen der Fernsehzukunft entgegen Der 20.15-Uhr-Spielfilm verliert an Bedeutung, Serien von Videoportalen und Fernsehen aus der Mediathek boomen. Verantwortlich dafür sind Smart-TVs und Streaming-Boxen, die den schlauen Fernsehern meist noch etwas voraus haben.
Im Gegensatz zu UHD (4K) wird gebogenen Displays keine große Zukunft vorhergesagt - unter anderem wegen störender Reflexionen von Lichtquellen. Foto: Florian Schuh Von UHD bis HDR: Neue TV-Trends erobern das Wohnzimmer Die TV-Hersteller zeigen sich gegenwärtig so innovationsfreudig wie lange nicht mehr: Höhere Auflösungen und enorme Kontraste, feinere Farbabstufungen und gekrümmte Displays sollen Flat-TVs attraktiver machen. Doch nicht jede neue Technologie ist ein Muss.
Fernbedienung für alles: Dieser Wunsch ist meist nur über Universalgeräte und -Apps realisierbar. Foto: Monique Wüstenhagen Alles hört auf ein Kommando: die Universalfernbedienung Fernbedienungen nur für Fernseher und Anlage, das war einmal: Im vernetzten Haus können sogar Küchenmaschinen ferngesteuert werden. Allerdings nimmt mit der Zahl der Geräte und Funktionen auch die Komplexität der Bedienkonzepte zu. Zeit für eine Schrumpfkur.
Wenn dem vernetzten Haus plötzlich der Stecker gezogen wird, haben Anwender wenig Möglichkeiten. Garantien, dass Plattformen unbegrenzt zur Verfügung stehen, gibt es nicht. Foto: Bildagentur-online Digitaler Ziegelstein: Wenn Anbieter den Stecker ziehen Vorbei ist die Zeit, als man sich für 15 Jahre einen Fernseher kaufte. Die Elektronikprodukte von heute sind meist viel kurzlebiger. Das liegt jedoch nicht unbedingt an ihrer Qualität - sondern manchmal schlicht daran, dass Hersteller eigenmächtig den Stecker ziehen.