Masken können Hunden Angst machen

28.04.2020
Menschen tragen jetzt auf einmal Masken: Manche Hunde sind davon irritiert. Wer sein Tier langsam an den Anblick gewöhnt, kann die Angst aber dämpfen.
Hunde werden bei Spaziergängen jetzt öfter auf Menschen mit Masken treffen. Wer ein ängstliches Tier hat, gewöhnt es am besten schrittweise daran. Foto: Jonas Güttler/dpa/dpa-tmn
Hunde werden bei Spaziergängen jetzt öfter auf Menschen mit Masken treffen. Wer ein ängstliches Tier hat, gewöhnt es am besten schrittweise daran. Foto: Jonas Güttler/dpa/dpa-tmn

Kamp-Lintfort (dpa/tmn) - Viele Hunde reagieren verängstigt auf Maskenträger. Gerade in den ersten Tagen der Maskenpflicht ist es deshalb ratsam, die Tiere langsam an die neue Situation zu gewöhnen. Darauf weist der Bund Deutscher Tierfreunde hin.

Halter zeigen den Hunden die Masken am besten schon zu Hause. So können sie auch daran schnüffeln und die Scheu verlieren. Dann folgt das Training am Menschen - so dass der Hund bemerkt, dass sein Mensch hinter der Maske ist. Mit ein paar Leckerlis zur Belohnung lässt sich die Scheu meist relativ schnell überwinden.

Wer ein besonders ängstliches Tier hat, geht mit ihm am besten erstmal nur auf die Wiese - und nicht gleich in den Supermarkt. Wenn das Tier gelassen bleibt, kein Problem. Wird es nervös, sollten Halter den Hund beruhigen und später mit einem Leckerli belohnen.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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