macOS Sierra: Kein Update für ältere Mac-Computer

17.06.2016
Wer einen älteren Mac-Computer mit dem Betriebssystem macOS Sierra nutzt, muss auf Neuerungen verzichten. Denn Apple hat für das neue System-Update eine Altersgrenze gesetzt.
Das Update des Apple-Betriebssystems macOS Sierra läuft nur auf einem MacBook Air ab Modelljahr 2010. Foto: Michael Kappeler
Das Update des Apple-Betriebssystems macOS Sierra läuft nur auf einem MacBook Air ab Modelljahr 2010. Foto: Michael Kappeler

Cupertino (dpa/tmn) - Apples neues Betriebssystem macOS Sierra wird auf vielen älteren Mac-Computern nicht laufen. Laut Apple wird für die Installation MacBook oder iMac (Modelljahr «Ende 2009» und neuer) benötigt. MacBook Air, MacBook Pro, Mac Mini und Mac Pro werden ab Modelljahr 2010 unterstützt.

Im Umkehrschluss heißt dies, dass alle älteren Modelle (Modelljahr «Anfang 2009» oder älter) die Software nicht erhalten werden und die Vorgängerversionen weiter nutzen müssen. Erfahrungsgemäß wird es aber für einige Jahre weiter Sicherheitsupdates geben. Apples OS X 10.9.5 von 2014 etwa wird bis heute (15. Juni 2016) mit wichtigen Updates versorgt.

Welches Mac-Modell man genau vor sich hat, erfahren Nutzer durch einen Klick auf das Apfelsymbol in der Menüleiste und die Option «Über diesen Mac». Dort wird nach einem Klick auf «Weitere Informationen» ein umfangreicher Systembericht mit dem Modelljahr angezeigt.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Adobe mit seinen Bildbearbeitungsprogrammen, aber auch Microsoft mit seiner Office-Suite sind Vorreiter in Sachen Mietsoftware. Foto: Franziska Gabbert Abo für die Arbeit: Die Vor- und Nachteile von Mietsoftware Disc kaufen, installieren, loslegen: Das war einmal. Viele nützliche Programme gibt es heute nicht mehr zum Kauf, sondern zur Miete. Wer sie nutzen will, muss regelmäßig zahlen. Für den Verbraucher ist Abosoftware aber nicht nur schlecht.
Automatische Aufräumprogramme sollen Bloat- und Crapware entfernen. Sicher sein, kann man aber nie. Schlimmstenfalls bringen sie selbst unnützen digitalen Ballast auf den Rechner. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn Geschenkt ist noch zu teuer? - Bloat- und Crapware entfernen Hier ein Virenscanner, da ein PDF-Reader und schnell noch eine Browsererweiterung: Die meisten Computer aus dem Handel sind mit Software geradezu vollgestopft. Viele Nutzer ärgert das. Aber ist die sogenannte Bloatware nur nervig oder ein echtes Problem?
Im Betriebssystem ist grundsätzlich Software zur Datensicherung eingebaut. Foto: Franziska Gabbert Windows und Mac OS X: Datensicherungen reichen aus Alle reden von Datensicherung, dem so genannten Backup. Ohne so ein Backup steht man bei Computerschäden schnell ohne seine Dokumente da. Was kaum einer weiß: In Windows und Mac OS X stecken leicht zu bedienende Lösungen schon drin.
Wiederholte Angriffe mit Erpressungs-Trojanern verunsichern Verbraucher. Mit einfachen Maßnahmen lässt sich das Risiko für den eigenen PC minimieren. Foto: Sebastian Kahnert/dpa So schützen sich Nutzer vor Erpressungs-Trojanern Erneut hat ein Erpressungs-Trojaner tausende Computer erfasst. Der Angriff traf zwar internationale Konzerne, aber auch Verbraucher sollten ihre Geräte schützen. Mit einfachen Maßnahmen lässt sich das Risiko deutlich senken.