Lenovo-Wecker bringt den Google Assistant ins Schlafzimmer

09.01.2019
Eigentlich ist ein Wecker dafür da, einen zu einer bestimmten Uhrzeit aus dem Schlaf zu holen. Doch der smarte Wecker von Lenovo kann weitaus mehr. Mithilfe des Google Assistants steuert er etwa die Alarmanlage oder den vernetzten Fernseher.
Weil Lenovos Smart Clock im privaten Schlafzimmer stehen soll, verzichten die Chinesen auf den Einbau einer Kamera. Videos spielt das Gerät auch nur auf vernetzten Fernsehern ab. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn
Weil Lenovos Smart Clock im privaten Schlafzimmer stehen soll, verzichten die Chinesen auf den Einbau einer Kamera. Videos spielt das Gerät auch nur auf vernetzten Fernsehern ab. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn

Las Vegas (dpa/tmn) - Es sieht aus wie ein moderner Radiowecker, ist aber viel mehr: Lenovos auf der Elektronikmesse CES (8. bis 11. Januar) in Las Vegas vorgestelltes Smart-Display im Weckerformat kommt mit dem Sprachassistenten Google Assistant und soll auch das Schlafzimmer vernetzen.

Die Smart Clock nutzt Googles Datenschatz für Informationen, Musikwiedergabe, intelligente Informationen oder auch an Wetter- oder Verkehrssituation angepasste flexible Weckzeiten. Mit Google Routines können auch Abfolgen festgelegt werden. Mit dem Kommando «gute Nacht» schaltet die Uhr dann etwa das Licht aus, die Alarmanlage an und spielt Musik zum Einschlafen. Per Google Cast kann das Gerät auch Videos auf vernetzten Fernsehern abspielen, auch Sprachanrufe sind möglich.

Damit das Display im dunklen Schlafzimmer nicht stört, passt sich das Gerät an die Helligkeit im Raum an und ändert auch das Farbschema der Anzeige. Für sanftes Aufwachen fährt die Smart Clock schon einige Zeit vor dem Aufwachen die Helligkeit hoch und simuliert so einen Sonnenaufgang. Wegen der Platzierung im Schlafzimmer ist im Gerät keine Kamera eingebaut. Praktisch: An der Rückseite gibt es einen USB-Anschluss zum Laden eines Smartphones. Lenovos Smart Clock soll in diesem Frühjahr verfügbar sein. Der Preis liegt bei rund 80 US-Dollar (Rund 72 Euro).

Elektronikmesse CES


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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