Leckere Snacks zum Mitnehmen für Kinder

02.07.2018
Hungrige und maulende Kinder auf längeren Reisen: Für viele Eltern ist das der reinste Albtraum. Damit es erst gar nicht dazu kommt, können Eltern mit wenig Arbeit leckere und gesunde Snacks für die Kleinen zubereiten.
Belegte Brote sind der Klassiker für unterwegs. Mit etwas lustiger Garnitur kommen sie bei Kindern besonders gut an. Foto: Robert Schlesinger
Belegte Brote sind der Klassiker für unterwegs. Mit etwas lustiger Garnitur kommen sie bei Kindern besonders gut an. Foto: Robert Schlesinger

Freiburg (dpa/tmn) - Kaum ist der Zug losgefahren oder das Flugzeug auf der Startbahn, hat das erste Kind Hunger. Nicht immer kann man sich auf die Verpflegung an Bord verlassen.

Eltern sind deshalb gut beraten, wenn sie genug Snacks einpacken: «Ich bin ein Fan des guten alten Schnittchens», sagt Ernährungsexpertin und Buchautorin Dagmar von Cramm. Mit Butter oder Frischkäse bestrichen, mit Salatblättern und Schnittkäse oder Putenschinken belegt, machen sie lange satt und bleiben durch den Salat schön saftig.

«Auch Baguettetaler sind toll.» Mini-Baguette aushöhlen, Krume mit hartgekochtem Ei, Radieschen samt Grün - alles gehackt - und Quark mischen, wieder einfüllen, kalt stellen und in Scheiben schneiden. Für kleine Kinder eignen sich Sandwichröllchen: Vollkorntoasts plattdrücken, mit Möhrenraspel-Frischkäse oder Erdnussmix bestreichen, eng aufrollen und in Folie packen. Selbst gemachte Falafel aus Kichererbsenmehl oder Grünkernpuffer schmecken ebenfalls kalt.

Wenn Hunger auf Süßes aufkommt, ist selbst gebackener Kuchen, Keksen und Riegeln überlegen. Am besten Rüblikuchen mit Möhren und Nüssen flach backen und in kleine, mundgerechte Würfel schneiden, rät Cramm. Mit Erdbeeren auf lange Holzspieße stecken oder einfach in die Box packen.

Grundsätzlich ungeeignet für längere Fahrten oder Flüge ist alles, was trocken, sehr süß und sehr salzig ist. Das macht die Kinder nur durstig. Fruchtmus im Quetschbeutel scheint praktisch, ist aber eigentlich Kompott - oft noch gezuckert. Das macht am Ende eher Appetit auf noch mehr.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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