Lebende Tiere gehören besser nicht unter den Weihnachtsbaum

06.12.2018
Eine Katze als Geschenk unterm Weihnachtsbaum? Experten raten aus mehreren Gründen davon ab. Ist das Tierpräsent mit gut durchdacht und vorbereitet, gibt es andere Wege, es in die Tat umzusetzen.
Haustiere sollte man nicht zu Weihnachten verschenken. Foto: Ole Spata
Haustiere sollte man nicht zu Weihnachten verschenken. Foto: Ole Spata

Recklinghausen (dpa/tmn) - Katze, Hund und Co. gehören nicht als Überraschung unter den Weihnachtsbaum. Darauf weist das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV) hin.

Der Grund: Wer ein Tier geschenkt bekommt, muss ein ganzes Tierleben lang Verantwortung übernehmen. Gibt es Probleme, darf das Tier nicht einfach ausgesetzt werden.

Ob ein Haustier angeschafft wird, sollte daher besser gemeinsam mit dem zukünftigen Herrchen oder Frauchen überlegt werden. Dabei sollte sich jeder Gedanken über die Betreuung des Tieres auch in Ferienzeiten machen. Und die Kosten für Futter, Unterbringung und Tierarzt müssen kalkuliert werden.

Verschenkt werden oft auch exotische Tiere wie Schildkröten oder Papageien. Hier sind aber immer die Internationalen Artenschutzbestimmungen zu beachten.

Selbst wenn ein Tiergeschenk gut bedacht wurde, eignet sich der Trubel an Weihnachten und zum Jahreswechsel nicht gerade dazu, ein Tier in Ruhe an das neue Zuhause zu gewöhnen. Das LANUV rät daher, besser einen Gutschein oder einen Ratgeber zu Haltung und Pflege zu verschenken und das Tier erst nach den Feiertagen abzuholen.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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