Kreta und Korsika ab Sonntag keine Hochrisikogebiete mehr

10.09.2021
In mehreren Urlaubsgebieten stehen in der Corona-Pandemie die Zeichen auf Entspannung. Die Bundesregierung nimmt beliebte Mittelmeerinseln von der Liste der Hochrisikogebiete. Andere Staaten kommen neu hinzu.
Die Bundesregierung streicht die Urlaubsinsel Korsika (im Bild) ab Sonntag von der Liste der Corona-Hochrisikogebiete, ebenso die griechische Insel Kreta. Foto: Philipp Laage/dpa-tmn/dpa/Archiv
Die Bundesregierung streicht die Urlaubsinsel Korsika (im Bild) ab Sonntag von der Liste der Corona-Hochrisikogebiete, ebenso die griechische Insel Kreta. Foto: Philipp Laage/dpa-tmn/dpa/Archiv

Berlin (dpa) - Die Bundesregierung streicht die beliebten Ferieninseln Kreta und Korsika sowie die französische Region Okzitanien ab Sonntag von der Liste der Corona-Hochrisikogebiete. In Frankreich gilt diese Einstufung dann nur noch für die Region Provence-Alpes-Côte d'Azur und einige Überseegebiete, wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Freitag mitteilte. Griechenland - wo neben Kreta auch die südliche Ägäis diese Einstufung verliert - wird damit nun vollständig von der Liste gestrichen.

Neu als Hochrisikogebiete eingestuft werden Norwegen mit den Provinzen Oslo und Viken sowie Bosnien-Herzegowina, Nicaragua und Grenada. Dieser Kategorie werden Länder und Rejgionen mit einem besonders hohen Infektionsrisiko zugeordnet. Rückkehrer, die nicht vollständig geimpft oder genesen sind, müssen für zehn Tage in Quarantäne. Sie können sich aber nach fünf Tagen mit einem negativen Test davon befreien.

Neue Kriterien für Einstufung als Hochrisikogebiet

Für die Einstufung sind - anders als früher - nicht nur die Infektionszahlen ausschlaggebend. Andere Kriterien sind das Tempo der Ausbreitung des Virus, die Belastung des Gesundheitssystems oder auch fehlende Daten über die Corona-Lage.

Von Sonntag an ist auch ein großer Teil Südamerikas wieder «risikofrei»: Argentinien, Bolivien, Paraguay, Ecuador und Peru werden von der Liste gestrichen. Außerdem werden Oman und Namibia gestrichen.

© dpa-infocom, dpa:210910-99-169492/3

RKI Einstufungen


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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