Kommentar-Spam kann zu Youtube-Rauswurf führen

13.12.2018
Nicht wenige verdienen ihr Geld mit einem eigenen Youtube-Kanal. Um die Abonnentenzahl zu erhöhen, müssen sie nicht nur Content, sondern auch Kommentare liefern. Doch wer hierbei übertreibt, riskiert einen Rausschmiss.
Wer auf Youtube sehr viele ungezielte, unerwünschte oder wiederholende Inhalte postet, riskiert einen Rauswurf. Foto: Monika Skolimowska
Wer auf Youtube sehr viele ungezielte, unerwünschte oder wiederholende Inhalte postet, riskiert einen Rauswurf. Foto: Monika Skolimowska

Berlin (dpa/tmn) - Wer sich auf Youtube einen Namen machen möchte, wird nicht nur viel produzieren, sondern auch andere Videos liken oder kommentieren, um den eigenen Kanal populär zu machen. Nur übertreiben sollte man es dabei nicht.

In seinen Richtlinien gibt Youtube vor: «Das Posten sehr vieler ungezielter, unerwünschter oder sich wiederholender Inhalte, einschließlich Kommentaren und privater Nachrichten, ist nicht in Ordnung.»

Wer dagegen verstößt, muss im schlimmsten Fall mit der zeitlich unbegrenzten Sperrung seines Nutzerkontos rechnen. Das Gleiche droht, wenn man versucht, bei den eigenen Inhalten zu betrügen. Denn Youtube verbietet auch das Erstellen irreführender Beschreibungen, Tags, Titel oder Thumbnails, um die eigenen Aufrufzahlen zu steigern.

Youtube-Richtlinien


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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