Katzenfutter: weder vegan oder vegetarisch

12.05.2016
Vegetarische oder vegane Ernährung steht beim Menschen hoch im Kurs. Doch für Tiere sieht es anders aus. Experten raten bei Katzen zum Beispiel davon ab. Das hat Gründe.
Katzen brauchen eine fleischhaltige Ernährung, sagen Tierexperten. Foto: Martin Gerten
Katzen brauchen eine fleischhaltige Ernährung, sagen Tierexperten. Foto: Martin Gerten

Bramsche (dpa/tmn) - Halter sollten ihre Katze nicht vegetarisch oder gar vegan ernähren. Die Tiere könnten pflanzliche Nahrung nur bedingt verwerten und seien auf bestimmte Substanzen aus tierischen Produkten angewiesen, erläutert die Tierärztliche Vereinigung für Tierschutz (TVT) in Bramsche.

Zu diesen Substanzen gehöre beispielsweise die essenzielle Aminosäure Taurin. Ein Mangel könne bei Katzen zu Erblinden und Herzproblemen führen. Auch die für sie sehr wichtige Arachidonsäure nehmen Katzen über tierische Produkte auf.

Das Problem: Man sollte auch nicht versuchen, die Katze erstmal fleischlos zu ernähren. Denn wenn sie sich daran gewöhnt hat und dann Mangelerscheinungen bekommt, könnte sie das neue, unbekannte Futter verweigern. Das könne lebensgefährlich sein, warnen die Experten der TVT. Auch Futterzusätze seien kein Ersatz für eine artgerechte Ernährung.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Dank des heftigen Regens im Frühjahr sind weniger Wespen unterwegs als in den vergangenen Sommern. Foto: Frank Rumpenhorst Wespenarmer Spätsommer: Kaum Stichgefahr In den letzten Spätsommern musste man oft hart mit den Wespen ums Marmeladenbrot kämpfen. Ganz anders dieses Jahr. Der teils heftige Regen im Frühjahr hat viele Nester vernichtet.
Um Fledermäuse im heimischen Garten einen Lebensraum zu bieten, sollten Hausbesitzer mit Teichen oder Pflanzen Insekten anlocken. Foto: Stefan Thomas Fledermäusen im heimischen Garten Nahrung bieten Wenn die Sonne untergeht, flattern Fledermäuse auf der Suche nach Insekten durch Deutschlands Gärten und Häuserschluchten. Die kleinen Säugetiere sind genügsam, jedoch wird ihr Lebensraum immer knapper. Hausbesitzer können Abhilfe schaffen.
Eine Wespe sitzt auf einem mit Butter und Marmelade bestrichenen Vollkornbrot. Besonders gegen Ende ihres Zyklus suchen die Tiere vermehrt nach Zucker. Foto: Karl-Josef Hildenbrand (Archiv) Wespen wieder aggressiver: Auf keinen Fall anpusten Der Sommer neigt sich dem Ende entgegen - und so auch die Zeit der Wespen. Ihr natürlicher Zyklus lässt die Tiere aggressiver werden, denn sie sind nun hartnäckig auf der Suche nach Zucker. Im Falle einer Konfrontation helfen altbewährte Strategien.
Gibt es auch in grau und schwarz: Heimische Eichhörnchen sind nicht immer rot-braun. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa Eichhörnchen können auch grau oder schwarz sein Fälschlicherweise halten viele Leute graue und schwarze Eichhörnchen für amerikanische Grauhörnchen. Dabei haben manche der europäischen Nager nur eine andere Fellfarbe.