Italien: Weitere Corona-Regeln für Reisende

01.09.2021
Auch in Italien steigen die Corona-Zahlen wieder. Deshalb gilt dort für Bahn- und Busreisende nun eine Nachweispflicht. Auf Fernstrecken mitfahren darf nur, wer geimpft, negativ getestet oder genesen ist.
Italien verschärft seine Corona-Regeln. Wer mit Langstreckenbussen oder mit Fernzügen reist, braucht einen Nachweis, dass er gegen Covid-19 geimpft, negativ getestet oder genesen ist. Foto: Claudio Furlan/LaPresse/AP/dpa
Italien verschärft seine Corona-Regeln. Wer mit Langstreckenbussen oder mit Fernzügen reist, braucht einen Nachweis, dass er gegen Covid-19 geimpft, negativ getestet oder genesen ist. Foto: Claudio Furlan/LaPresse/AP/dpa

Rom (dpa) - In Italien gelten von nun an verschärfte Corona-Regeln. Wer mit Langstreckenbussen oder im Bahnverkehr mit Hochgeschwindigkeits- sowie Intercity-Zügen reist, braucht einen Nachweis, dass er gegen Covid-19 geimpft, negativ getestet oder genesen ist.

Diese Nachweise werden in Italien auch als Green Pass (Grüner Pass) bezeichnet. Es handelt sich dabei um ein digitales oder ausdruckbares Zertifikat. Für den öffentlichen Nahverkehr sind sie nicht nötig.

An den Bahnhöfen oder in den Zügen soll das Bahnpersonal laut Trenitalia die Zertifikate kontrollieren. In Deutschland wird derzeit noch über mögliche Nachweispflichten zum Corona-Schutz in Fernzügen gestritten. In Italien ist der Grüne Pass nun auch für Reisende auf Inlandsflügen Pflicht. Wer mit der Fähre zwischen zwei italienischen Regionen verkehrt, also etwa vom Latium nach Sardinien, braucht ebenfalls diesen Nachweis.

Die Regierung hatte sich wegen der gestiegenen Corona-Infektionszahlen Anfang August auf weitere Regeln geeinigt. Zunächst führte sie die Green-Pass-Pflicht für Restaurantgäste ein, die innen am Tisch sitzen wollen.

© dpa-infocom, dpa:210901-99-51776/2

Informationen zur Corona-Lage in Italien (Italienisch)

Fragen & Antworten zu Corona-Regeln (Italienisch)


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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