Italien von mehreren Streiks betroffen

25.10.2019
Bahn-Angestellte, Fluglotsen, Flugbegleiter und Piloten: Gleich mehrere Berufsgruppen legen in Italien derzeit die Arbeit nieder. Reisende brauchen vermutlich viel Geduld.
Die Fluggesellschaft Alitalia kündigte an, dass rund 200 nationale und auch einige internationale Flüge wegen des Streiks gestrichen würden. Foto: Christoph Schmidt/dpa/dpa-tmn
Die Fluggesellschaft Alitalia kündigte an, dass rund 200 nationale und auch einige internationale Flüge wegen des Streiks gestrichen würden. Foto: Christoph Schmidt/dpa/dpa-tmn

München (dpa/tmn) - Reisende in Richtung Italien müssen sich weiterhin auf erhebliche Verzögerungen einstellen: Nachdem Angestellte der italienischen Bahn bereits am Donnerstag (23. Oktober) mit Streiks begonnen haben, treten nun auch Fluglotsen und Piloten in den Ausstand.

Der Streik soll bis Freitagabend (24. Oktober),21 Uhr, anhalten. Zudem haben die Fluglotsen der nationalen Gesellschaft ENAV für Freitag angekündigt, die Arbeit ganztägig niederzulegen. Ebenso haben Piloten und Flugbegleiter der Fluggesellschaften Alitalia und Air Italy einen Ausstand geplant.

Sogar Reisende mit dem Auto müssen sich darauf einstellen, dass von Donnerstag- bis Freitagabend (22 Uhr) Autobahn-Mautstellen sowie Raststätten bestreikt werden. Für den Fall, dass die Schranken an den Mautstellen offen sind, ist die Nutzung der Strecke für Urlauber dennoch nicht gebührenfrei: Da die Kennzeichen automatisch erfasst werden, sind Nachforderungen möglich, die mitunter Monate später per Brief eintreffen können, erklärt der ADAC.

Urlauber mit dem Ziel Italien sollten ihren Reiseveranstalter kontaktieren beziehungsweise sich an ihre Fluggesellschaft wenden und die aktuelle Berichterstattung verfolgen.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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