Instagram stellt neuen Leitfaden für Eltern vor

01.12.2021
Teenager sind im Umgang mit Sozialen Netzwerken oft versierter als ihre Eltern. Das muss nicht sein. Instagram gibt Erziehungsberechtigten einen Leitfaden für die sichere Nutzung an die Hand.
So sind Teenager im Sozialen Netzwerk sicherer unterwegs: Instagram gibt Eltern einen neuen Leitfaden für die Mediennutzung an die Hand. Foto: Catherine Waibel/dpa-tmn
So sind Teenager im Sozialen Netzwerk sicherer unterwegs: Instagram gibt Eltern einen neuen Leitfaden für die Mediennutzung an die Hand. Foto: Catherine Waibel/dpa-tmn

Hamburg (dpa/tmn) - Sorge darüber, was Ihr Nachwuchs in Sozialen Netzwerken macht? Mit einigen Einstellungen kann man das Surfen für Teenager sicherer gestalten. Instagram gibt Erziehungsberechtigten dafür in Zusammenarbeit mit den EU-Initiativen Klicksafe.de und SaferInternet.at sowie dem Projekt Stop Hate Speech einen Leitfaden an die Hand. Einige der wichtigsten Einstellungen im Überblick.

- Privatsphäre verwalten

Wer nicht möchte, dass die Inhalte seines Nachwuchses für jeden und jede auf oder außerhalb von Instagram sichtbar sind, kann mit seinem Kind die Privatsphäre-Einstellungen prüfen. Dort lässt sich aus einem öffentlichen Konto ein privates machen. Damit sind die eigenen Inhalte nur für Follower freigegeben. Für Minderjährige, die sich zum ersten Mal bei Instagram anmelden, ist die Einstellung automatisch auf «privat» gestellt.

- Konten blockieren

Personen, mit denen Ihr Nachwuchs nicht bei Instagram interagieren möchte, können blockiert werden. Mit einem Klick auf das Profil des zu sperrenden Kontakts und anschließend einem weiteren Klick auf die drei Punkte rechts oben im Eck gelangt man zu der Option. Dabei können auch alle neuen Konten, die ein blockierter Nutzer erstellt, geblockt werden. In den Einstellungen lassen sich Blockierungen auch wieder aufheben. Über diese Vorgänge werden entsprechende Nutzer nicht informiert.

- Nutzungszeit einstellen

Im eigenen Profil kann man unter «Deine Aktivität» nachsehen, wie viel Zeit der Nachwuchs täglich im Schnitt bei Instagram verbringt. Wer mit seinem Kind eine bestimmte Nutzungszeit vereinbart hat, kann an derselben Stelle eine tägliche Erinnerung einrichten, sobald die vereinbarte Zeit erreicht ist. Das kann helfen, das Nutzungsverhalten zu reflektieren.

© dpa-infocom, dpa:211130-99-203897/2

Instagram-Leitfaden für Erziehungsberechtigte

Klicksafe

SaferInternet

Stop Hate Speech


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Wer von Firmen eine Gegenleistung erhält, muss das bei der Präsentation von Produkten kenntlich machen. Foto: Christin Klose/dpa-tmn/dpa Hier droht auf Youtube Werbe-Ärger Den Lieblingssneaker in die Kamera halten, von der neuen Systemkamera schwärmen oder Schminktipps mit Markenhinweisen aufmotzen - darf man das auf Youtube? Wer die Grenze zur unerlaubten Werbung nicht kennt, riskiert Abmahnungen und Bußgelder.
Gerade, wenn die Mail in einem alarmistischen Ton verfasst ist, könnte Phishing dahinter stecken. Foto: Christin Klose/dpa-tmn So nehmen Sie es mit Datenräubern auf Die Bank fordert per Mail zum Ändern des Banking-Passwortes auf? Der E-Mail-Provider schickt eine Nachricht, man möge bitte seine Log-in-Daten bestätigen? Dann ist Gefahr in Verzug.
Das Baby will nicht schlafen? Suchen Eltern Tipps zu solchen Themen, müssen sie sich im Internet vor Abofallen in Acht nehmen. Foto: Christin Klose/dpa-tmn Verbraucherschützer warnen vor Eltern-Abofalle «Erfahren Sie jetzt, wie Ihr Kind endlich durchschläft!» In den Ohren übernächtigter Eltern sind solche Versprechen Musik. Doch Verbraucherschützer warnen: Dahinter kann sich Abzocke verbergen.
Glück nach dem Auszug bei den Eltern, so sollte es sein. Die Realität sieht oftmals aber auch anders aus. | fotolia.de © baranq (#126997695) Bei den Eltern ausziehen: Ein Ratgeber Ab einem gewissen Alter ist es wichtig, dass Jugendliche auf dem Weg ins Erwachsenenalter ausziehen und sich vom Elternhaus trennen, um auf eigenen Beinen zu stehen. Warum das vielen so schwerfällt und wie auch diese Kandidaten den Absprung schaffen, erläutert dieser Ratgeber.