Instagram: Privatsphäre-Check in fünf Schritten

01.08.2019
Sind sie die fiesen Kommentare bei Instagram satt? Wundern Sie sich, warum aus dem Nichts peinliche Fotos in Ihrem Profil landen? Dann waren Sie vielleicht noch nicht im Einstellungsmenü der App.
Was steckt noch hinter der Instagram-App? Auf jeden Fall viele Einstellungsmöglichkeiten, die man sich einmal anschauen sollte. Foto: Robert Günther/dpa-tmn
Was steckt noch hinter der Instagram-App? Auf jeden Fall viele Einstellungsmöglichkeiten, die man sich einmal anschauen sollte. Foto: Robert Günther/dpa-tmn

Berlin (dpa/tmn) - Ein neuer Instagram-Account ist vom Start weg auf maximale Öffentlichkeit eingestellt. Um die eigene Privatsphäre zu schützen, sollten Nutzer fünf App-Einstellungen prüfen und gegebenenfalls anpassen, rät das Verbraucherportal «Mobilsicher.de».

- Sichtbarkeit: Soll nicht jedermann die eigenen Fotos und Videos sehen können, muss dies unter «Konto-Privatsphäre» eingestellt werden. Danach bekommen nur bestätigte Nutzer die Inhalte zu Gesicht. Verlassen sollte man sich darauf aber nicht, warnen die Experten. Es gebe Dienste und Apps, die auch Einblick in auf privat gestellte Konten ermöglichen. Damit seien selbst Einblicke in Konten von Nutzern möglich, die einen eigentlich blockiert haben.

- Aktivitätsstatus: Standardmäßig zeigt Instagram jedem Konto, dem man folgt oder Nachrichten schreibt, wann man zuletzt aktiv war. Das lässt sich unter «Privatsphäre/Aktivitätsstatus» abschalten.

- Kommentare: Wer nicht möchte, dass jeder die eigenen Fotos und Videos kommentieren kann, schränkt diese Möglichkeit unter «Privatsphäre/Kommentare/Kommentare zulassen von» ein. Dort lässt sich unter anderem definieren, dass nur Mitglieder kommentieren dürfen, denen man auch selbst folgt. Zudem lassen sich Kommentare auch für jedes einzelne Bild abschalten, wenn man auf die drei Punkte in der rechten oberen Ecke tippt und «Kommentare deaktivieren» wählt.

- Markierungen: Lädt jemand bei Instagram Fotos hoch, hat er die Möglichkeit, darauf Menschen zu markieren - woraufhin das Bild dann automatisch im deren Profilen landet und bei einem öffentlichen Konto für alle sichtbar ist. Das kann peinlich werden. Deshalb lässt sich die Funktion unter «Privatsphäre/Markierungen/Automatisch hinzufügen» abschalten.

- Kontakte: Instagram liest die Kontakte auf dem Smartphone nicht nur aus, um Bekannte zu finden. Das Netzwerk werte das Adressbuch auch für Werbung und andere Zwecke aus, erklären die Experten. Wer das nicht möchte, deaktiviert diese Funktion unter «Konto/Kontaktsynchronisierung/Mit Telefonbuch verknüpfen».


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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