Hunde und Pferde dürfen keinen Bärlauch fressen

07.03.2016
Was für Menschen als Heilpflanze gilt, kann Hunden und Pferden gefährlich werden. Bärlauch, auch bekannt als wilder Knoblauch, ist für diese Tiere giftig.
Ab März/April kann die Heil- und Gewürzpflanze, die im Volksmund aufgrund ihres Geruchs auch "Wilder Knoblauch" genannt wird, geerntet werden. Für Hunde und Pferde ist Bärlauch gefährlich. Foto: Karl-Josef Hildenbrand
Ab März/April kann die Heil- und Gewürzpflanze, die im Volksmund aufgrund ihres Geruchs auch "Wilder Knoblauch" genannt wird, geerntet werden. Für Hunde und Pferde ist Bärlauch gefährlich. Foto: Karl-Josef Hildenbrand

Berlin (dpa/tmn) - Halter von Hunden und Pferden sollten gut aufpassen, dass die Tiere keinen Bärlauch zu fressen bekommen. Denn dieser ist für die Vierbeiner giftig, erläutert der Verein Aktion Tier.

Beispielsweise auf Pferdekoppeln müsse man den Bärlauch samt Knollen aus dem Boden entfernen. Konkret ist es der Stoff Methylcystein-Sulfoxid, der den Bärlauch für Hunde und Pferde giftig macht. Dieser Stoff zerstört die roten Blutkörperchen. Erste Anzeichen für eine Vergiftung sind normalerweise Durchfall und Erbrechen. Dann sollten Halter schnell mit ihrem Vierbeiner zum Tierarzt.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Geteerte Straßen sind für die Fußballen von Hunden belastend - vor allem bei langen Ausflügen. Foto: Andrea Warnecke Hunde sollten nicht zu lange auf Asphalt laufen Eine Fahrrad-Tour im Grünen und der Hund läuft nebenher - das tut Hund und Halter gut. Nicht zu empfehlen ist es, den Hund zu lange über Asphalt-Wege zu schicken. Das kann seiner Gesundheit schaden.
Bienen fliegen, zum Beispiel auf Sonnenblumen oder auf die Winter-Duft-Heckenkirsche. Foto: Frank Rumpenhorst Winter-Duft-Heckenkirsche ist eine gute Bienenweide Sie duftet und blüht: Die Winter-Duft-Heckenkirsche. Das gefällt nicht nur Menschen, sondern auch Bienen. Diese Pflanze eignet sich auch gut für eine Gartenhecke.
Ein Pärchen Haubentaucher balzt auf dem Chiemsee. Auch bei den Wasservögeln sind bereits die Frühlingsgefühle erwacht. Foto: Diether Endlicher/dpa/Archiv Tierische Frühlingsgefühle im Februar Die ersten Vögel suchen nach Nistmöglichkeiten, die Kröten fangen an zu wandern und die Hummeln fliegen los: Es wird wieder Frühling im Land.
Eine Wespe sitzt auf einem mit Butter und Marmelade bestrichenen Vollkornbrot. Besonders gegen Ende ihres Zyklus suchen die Tiere vermehrt nach Zucker. Foto: Karl-Josef Hildenbrand (Archiv) Wespen wieder aggressiver: Auf keinen Fall anpusten Der Sommer neigt sich dem Ende entgegen - und so auch die Zeit der Wespen. Ihr natürlicher Zyklus lässt die Tiere aggressiver werden, denn sie sind nun hartnäckig auf der Suche nach Zucker. Im Falle einer Konfrontation helfen altbewährte Strategien.