Hunde und Katzen: Lungenwurm führt zu schwerem Husten

02.06.2016
Hund- und Katzenliebhaber sollten gewarnt sein: Hustet ihr Tier andauernd, könnte es vom Lungenwurm befallen sein. Die Larven des Wurms können eine Entzündung bewirken, die bis zum Tod führen kann. Der Lungenwurm ist jedoch mit Medikamenten heilbar.
Hält sich bei Katzen oder Hunden ein hartnäckiger Husten, dann könnte es am Lungenwurm liegen, der sich auch im Herz einnisten kann. Foto: Paul Zinken
Hält sich bei Katzen oder Hunden ein hartnäckiger Husten, dann könnte es am Lungenwurm liegen, der sich auch im Herz einnisten kann. Foto: Paul Zinken

Berlin (dpa/tmn) - Haben Hunde und Katzen einen langanhaltenden Husten, kann dahinter ein Lungenwurm stecken. Bis vor kurzem ist dieser Parasit noch nicht in Deutschland aufgetreten, breitet sich jetzt aber aus.

Tiere stecken sich an, indem sie Nackt- oder Gehäuseschnecken fressen. Darauf weist Tina Hölscher von der Organisation Aktion Tier hin. Meist passiert das aus Versehen, etwa beim Grasfressen, beim Ausschlecken des Futternapfs im Freien oder beim Ballspielen draußen.

Ist die Larve des Lungenwurms erst mal im Säugetier, entwickelt sie sich dort weiter. Die Würmer nisten sich in den Gefäßen der Lunge und des Herzens ein und lösen eine Entzündung aus. Wird der Parasit nicht behandelt, können Haustiere daran sterben. Nachweisen lässt sich der Wurm nur durch eine Kotuntersuchung beim Tierarzt. Bei einem positiven Befund können Medikamente Hund oder Katze heilen.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Dank des heftigen Regens im Frühjahr sind weniger Wespen unterwegs als in den vergangenen Sommern. Foto: Frank Rumpenhorst Wespenarmer Spätsommer: Kaum Stichgefahr In den letzten Spätsommern musste man oft hart mit den Wespen ums Marmeladenbrot kämpfen. Ganz anders dieses Jahr. Der teils heftige Regen im Frühjahr hat viele Nester vernichtet.
Um Fledermäuse im heimischen Garten einen Lebensraum zu bieten, sollten Hausbesitzer mit Teichen oder Pflanzen Insekten anlocken. Foto: Stefan Thomas Fledermäusen im heimischen Garten Nahrung bieten Wenn die Sonne untergeht, flattern Fledermäuse auf der Suche nach Insekten durch Deutschlands Gärten und Häuserschluchten. Die kleinen Säugetiere sind genügsam, jedoch wird ihr Lebensraum immer knapper. Hausbesitzer können Abhilfe schaffen.
Eine Wespe sitzt auf einem mit Butter und Marmelade bestrichenen Vollkornbrot. Besonders gegen Ende ihres Zyklus suchen die Tiere vermehrt nach Zucker. Foto: Karl-Josef Hildenbrand (Archiv) Wespen wieder aggressiver: Auf keinen Fall anpusten Der Sommer neigt sich dem Ende entgegen - und so auch die Zeit der Wespen. Ihr natürlicher Zyklus lässt die Tiere aggressiver werden, denn sie sind nun hartnäckig auf der Suche nach Zucker. Im Falle einer Konfrontation helfen altbewährte Strategien.
Gibt es auch in grau und schwarz: Heimische Eichhörnchen sind nicht immer rot-braun. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa Eichhörnchen können auch grau oder schwarz sein Fälschlicherweise halten viele Leute graue und schwarze Eichhörnchen für amerikanische Grauhörnchen. Dabei haben manche der europäischen Nager nur eine andere Fellfarbe.