Handy beim Drahtlosladen richtig zentrieren

02.07.2019
Oft wird die Stromverschwendung nicht bemerkt. Wenn das Handy nicht korrekt in der Ladestation aufgelegt wird, dann verpufft ein großer Teil der Energie als Wärme. Wie kann man das vermeiden?
Mittig auflegen ist goldrichtig: So verbraucht die induktive Ladestation nicht unnötig Strom. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn
Mittig auflegen ist goldrichtig: So verbraucht die induktive Ladestation nicht unnötig Strom. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn

Berlin (dpa/tmn) - Drahtlos-Ladestationen für Smartphones verbrauchen unnötig Strom, wenn das Mobiltelefon falsch aufgelegt wird. Denn liegen die Induktionsspulen von Ladegerät und Handy nicht genau übereinander, kommt nur wenig Energie an, erklärt die Stiftung Warentest.

Damit sich der Ladevorgang nicht allzu sehr verlängert, gleicht das Ladegerät die «Schieflage» dann mit bis zu 50 Prozent höherer Leistungsaufnahme wieder aus. Doch das meiste dieser zusätzlich eingesetzten Energie verpuffe als Wärme.

Der Nutzer bemerkt die Stromverschwendung oft nicht, weil die Lade-Kontrollleuchte auch dann schon aufleuchtet, wenn das Smartphone eher schlecht als recht auf der Ladestation liegt. Sie gibt aber keine Rückmeldung über den erhöhten Energiebedarf. Die Warentester raten dazu, immer darauf zu achten, das Handy möglichst mittig auf die Ladestation zu legen. So lasse sich fast immer eine recht gute Deckung der Spulen erzielen.

Wer überhaupt keinen Mehrverbrauch riskieren möchte, muss schon beim Kauf des Ladegeräts auf dessen Bauart achten: Denn es gibt nicht nur Ladestationen, auf die das Handy flach aufgelegt wird. Im Handel sind auch geneigte Ladestationen, in die sich das Smartphone annähernd vertikal hineinstellen lässt. Und mit diesen kann man den Experten zufolge fast nichts falsch machen: Das Handy steht quasi automatisch richtig.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Käufer einer Prepaid-Sim-Karte müssen seit Juli ihre Identität nachweisen. Die Karte können sie teils im Laden oder Zuhause am Computer freischalten lassen. Foto: Paul Zinken/dpa-tmn Ausweiskontrolle beim Prepaidkartenkauf: einfach war gestern Mit dem simplen Kauf von Prepaid-SIM-Karten ist es seit Juli vorbei: Kunden müssen ihre Identität nun mit ihrem Ausweis an der Discounterkasse oder online nachweisen. Was Kriminelle treffen soll, bringt Verbrauchern einen Mehraufwand.
Zum Themendienst-Bericht von Pauline Sickmann vom 4. Oktober 2018: Spaß beim Selfie: Bei sehr günstigen Smarthphones müssen Käufer in der Regel allerdings Abstriche bei der Kamera machen. Foto: Christin Klose Einsteiger- oder Luxusmodell? So viel Smartphone muss sein Die Smartphones der Spitzenklasse sind teuer. Um die 1000 Euro müssen Käufer aktuell für die Flaggschiffe der großen Marken hinblättern. Dabei sind gute Smartphones viel günstiger zu haben.
Laden schön und gut: Aber ständig am Netz zu hängen, bekommt Lithium-Akkus nicht besonders gut. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn Akkus wollen gut behandelt werden Kaum einer beachtet sie, solange sie verlässlich ihren Dienst tun: Akkus. In Smartphones, Laptops, E-Bikes sind sie die Energiespeicher. Gehen sie kaputt, bedeutet das oft das Aus für das komplette Gerät. Ein guter Grund, alles für ein langes Akkuleben zu tun.
Passt nicht: Immer mehr, gerade höherpreisige, Smartphones verzichten auf den bekannten Klinkenanschluss für Kopfhörer. Foto: Florian Schuh/dpa-tmn Modernen Smartphones und Kopfhörern fehlt die Klinke Klinke? Lightning? USB-C? Bluetooth? Wer heute einen Kopfhörer für sein Smartphone kauft, muss sich neben Hersteller, Design und Klang auch noch mit der Frage beschäftigen, ob und welchen Anschluss das gute Stück denn haben darf. Modern ist hier nicht immer erste Wahl.