Hamster nicht mit Zuckerhaltigem füttern

01.07.2019
Hamster benötigen eine artgerechte Haltung. Dazu gehört auch die richtige Ernährung. Eine Sache dürfen Sie an die kleinen Nagetieren unter keinen Umständen verfüttern.
Hamster sehen süß aus, vertragen aber keine Süßigkeiten. Foto: Arne Dedert
Hamster sehen süß aus, vertragen aber keine Süßigkeiten. Foto: Arne Dedert

Düsseldorf (dpa/tmn) - Verklebte Backen sind ein Gesundheitsrisiko für Hamster. Um eine Entzündung zu verhindern, rät der Industrieverband Heimtierbedarf (IVH) dringend dazu, den Tieren keine Süßspeisen wie Gummibärchen oder Schokolade zu geben.

Grundsätzlich ist alles Klebrige für Hamster ungeeignet. Halter können eine Entzündung der Backen am Verhalten des Hamsters erkennen: Wenn das Tier seine Backen gar nicht mehr leert oder sich ständig mit den Pfoten über die Wangen streicht, stimmt eventuell etwas nicht.

Betroffene sollten mit dem Tier zum Arzt gehen - oder wenigstens einen kleinen Test machen: Wie reagiert der Nager auf eine ordentliche Portion frisches Futter im Käfig? Ein gesunder Hamster stopft sie sich unmittelbar in die Backen und transportiert sie ins Nest.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN

Passende Anbieter

Das könnte Sie auch interessieren
Reagiert ein Goldhamster aggressiv und beißt, könnte Stress oder ein Standortwechsel dahinter stecken. Foto: Jens Schierenbeck Was tun, wenn der Hamster beißt? Wenn die kleinen Nager zubeißen, beginnt für Halter die Suche nach dem Auslöser. Denn neben Angst und Stress, kann das aggressive Verhalten viele andere Ursachen haben:
Nicht mehr streicheln? Solange Frauen in der Schwangerschaft die allgemeinen Hygiene-Regeln einhalten, müssen sie für das Ungeborene keine Befürchtungen haben. Foto: Westend61/Sebastian Gauert Schwangere müssen nicht auf Haustiere verzichten Die Freude am Haustier ist meistens groß. Das muss sich auch nicht ändern, wenn eine Tierhalterin schwanger wird. Allerdings: Tiere können mitunter Krankheiten übertragen. Deshalb sollten Schwangere ein paar Dinge beachten.
Auch Hundewelpen gehören zur Kundschaft. Foto: Monika Skolimowska Rehkopf statt Fertigfutter: Frischfleisch für den Hundenapf In Großstädten setzen Hundehalter auf eine neue Futtermethode. Beim Barfen sollen Hunde auf ursprüngliche Weise ernährt werden - mit Schlachtabfällen oder Rehköpfen. Händler mit Frischfleischtheken verdienen am Trend. Und manche liefern sogar nach Hause.
Wer eine Katze hält, bezahlt bis zum Lebensende des Tieres rund 11 450 Euro an Anschaffungs-, Futter- und Tierarztkosten. Foto: David-Wolfgang Ebener/dpa Wie viel kosten Hund, Katze und Co.? Auch wer sich sein Haustier nicht bei einem teuren Züchter kauft, sondern aus einem Teirheim holt, muss mit einigen Kosten rechnen. Welche Summe im Laufe eines Tierlebens zusammenkommen kann, errechente der Deutsche Tierschutzbund.