Gegen Aufpreis: Auch FTI führt Option für Urlaubsstorno ein

29.01.2021
Pauschalurlaub mit Aufpreis und flexiblen Stornomöglichkeiten setzt sich bei den großen Veranstaltern durch - wegen den unsicheren Reiseaussichten aufgrund der Pandemie. Jetzt ist auch FTI dabei.
Abheben im Ferienflieger - oder lieber doch nicht? Um Kunden anzulocken, bieten viele Reiseveranstalter jetzt Aufpreis-Tarife, die kurzfristige Gratis-Storno erlauben. Foto: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa-tmn
Abheben im Ferienflieger - oder lieber doch nicht? Um Kunden anzulocken, bieten viele Reiseveranstalter jetzt Aufpreis-Tarife, die kurzfristige Gratis-Storno erlauben. Foto: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa-tmn

München (dpa/tmn) - Auch der Reiseveranstalter FTI bietet nun einen neuen Tarif für Pauschalurlaub an, mit dem sich Buchungen kurzfristig ohne Gebühren stornieren lassen.

Ab 1. Februar 2021 sei der Flexplus-Tarif gegen einen Aufpreis in Höhe von drei Prozent des Reisepreises und maximal 300 Euro buchbar, teilte der Veranstalter mit. Damit lassen sich Pauschalreisen bis 15 Tage vor Reiseantritt kostenlos stornieren und bis 14 Tage vorher gebührenfrei umbuchen.

Für Buchungen bis zum 31. Januar 2021 gibt es bei FTI ohnehin eine kostenlose Storno-Möglichkeit jeweils bis 14 Tage vor der geplanten Abreise in den Urlaub.

Wer ab 1. Februar die neue Option nutzt, der bekommt bei einer Stornierung seine Anzahlung zurückerstattet - jedoch abzüglich des gezahlten Aufpreises. Das Angebot gilt für Reisen bis 31. Oktober 2021. Es ist für Flugpauschalreisen der Veranstaltermarke FTI Touristik sowie für ausgewählte Linienflug-Pakete verfügbar, so FTI.

Flextarife auch bei anderen Reiseveranstaltern

Die Veranstalter Tui, Schauinsland Reisen und DER Touristik haben kürzlich bereits vergleichbare Flex-Tarife eingeführt. Die genauen Preise und Bedingungen unterscheiden sich leicht, das Prinzip ist jedoch gleich: Wer etwas mehr zahlt, soll finanziell abgesichert sein, wenn er seine Reisepläne noch kurz vorher ändern möchte.

Mit den Angeboten reagieren die Veranstalter auf die anhaltenden Unsicherheiten durch die Corona-Pandemie.

© dpa-infocom, dpa:210129-99-217751/3


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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