Für Pflege und gegen Stress: Kleintiere brauchen ein Sandbad

16.06.2016
Tiersand ist nicht gleich Tiersand. Vögel brauchen einen anderen als Kleinsäuger. Das sollte man beim Kauf beachten. Denn wenn zum Beispiel Degus ein Sandbad nehmen, könnten sie sich im Vogelsand mit Muschelsplittern verletzen.
Degus sollten in der Gruppe gehalten werden - alleine verkümmern sie. Foto: Andrea Warnecke
Degus sollten in der Gruppe gehalten werden - alleine verkümmern sie. Foto: Andrea Warnecke

Bremen (dpa/tmn) - Kleinsäuger wie Degus und Chinchillas brauchen in ihrem Gehege ein Sandbad. Wichtig ist, dass Halter dafür keinen Vogelsand verwenden, erläutert der Industrieverband Heimtierbedarf (IVH).

Denn darin sind scharfkantige Muschelsplitter enthalten, an denen sich die Säuger beim Schubbeln und Wälzen verletzen könnten. Die Körner im Sandbad sollten daher abgerundet sein. Wichtig ist auch, dass sich das Tier ausgestreckt in der Wanne wälzen kann - und dass diese aus nagefestem Material besteht.

Tiere wie Streifenhörnchen und Rennmäuse brauchen das Sandbaden beispielsweise für die Körperpflege, außerdem können sie Stress abbauen, wenn sie sich im Sand wälzen. Halter sollten darauf achten, dass der Sand immer sauber ist und ihn regelmäßig wechseln. Außerdem steht die Wanne idealerweise möglichst weit weg von Wasser- und Futternäpfen.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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