Für iOS, iTunes und OS X: Apple veröffentlicht Updates

18.05.2016
Frische Software für Applegeräte: Mit den jüngsten Updates behebt das Unternehmen einige Sicherheits- und Funktionsprobleme unter iOS und OS X. Bei iTunes kehrt die von vielen vermisste Navigationsleiste wieder zurück.
Neues Update von Apple: iOS 9.3.2 soll Funktionsprobleme ausräumen. Foto: Peter Kneffel
Neues Update von Apple: iOS 9.3.2 soll Funktionsprobleme ausräumen. Foto: Peter Kneffel

München (dpa/tmn) - Apple frischt seine Betriebssysteme auf. Die Updates für iOS und OS X schließen Sicherheitslücken, beheben Funktionsprobleme und bringen auch einige neue Funktionen. Mit iOS 9.3.2 für iPhones, iPads und iPods geht Apple einige Probleme unter anderem beim neuen iPhone SE an.

Hier sollen die Bluetooth-Probleme beim Verwenden von drahtlosen Lautsprechern oder Freisprecheinrichtungen gelöst werden. Weitere Verbesserungen gibt es für die integrierte Wörterbuchsuche und die VoiceOver-Stimme Alex, der Nachtmodus Nightshift funktioniert nun auch bei aktiviertem Stromsparmodus.

Auf der Sicherheitsseite schließt Apple einige Lücken im System. Darunter eine Schwachstelle im Sperrbildschirm, die unter Umständen den Zugriff auf Kontakte und Fotos über den Sprachassistenten Siri erlaubt. Das Update auf iOS 9.3.2 kann über die Einstellungen des iOS-Geräts im Menüpunkt «Allgemein/Softwareaktualisierung» heruntergeladen werden.

Nutzer von Mac-Computern erhalten ebenfalls wichtige Sicherheitsupdates, außerdem aufgefrischte Versionen von Safari und iTunes. Besonders das Update der ungeliebten Mediensoftware ist interessant. Mit Version 12.4 kehrt nämlich die aus früheren Versionen bekannte Navigationsleiste an der Seite zurück. Mit ihr und einigen Bedienungserleichterungen soll die komplexe Medienverwaltungssoftware wieder einfacher zu nutzen sein. Die Updates für Mac OS X gibt es als Downloads im Mac App Store.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
«Verflixt, hätte ich bloß nicht auf diesen Link getippt», werden sich Opfer des Paket-SMS-Trojaners denken. Denn ist der einmal installiert, hilft nur noch das Zurücksetzen des Telefons. Foto: Christin Klose/dpa-tmn Trojaner: Falsche Paket-SMS infiziert Smartphones Keine Links aus Mails oder SMS unbekannter Absender öffnen: Das hört man öfter. Wer sich kürzlich bei einer angeblichen Paket-SMS nicht daran gehalten hat, sollte nun aktiv werden.
Auf dem Smartphone jagt eine Nachricht die nächste: Trotzdem sollte man SMS sorgfältig prüfen, bevor man darin auf einen Link tippt. Foto: Robert Günther/dpa-tmn SMS-Links bringen Schadsoftware aufs Smartphone Die Nachricht kommt unerwartet? Oder von einem unbekannten Absender? Dann bloß keine Links öffnen: Das gilt nicht nur für Mails, sondern auch für SMS. Wer sich nicht daran hält, hat schnell ein Problem.
Es muss nicht immer Whatsapp sein. Allerdings hat der Messenger in Deutschland wohl mit Abstand die meisten Nutzer. Foto: Henning Kaiser Funktionalität und Nutzerzahl: Was bei Messenger-Apps zählt Texte, Bilder, Videos, Telefonate: Messenger-Apps sind Kommunikations-Alleskönner. Ein Blick auf die Unterschiede lohnt sich. Und eventuell auch, seine Kontakte zu überzeugen. Es muss nämlich nicht immer Whatsapp sein.
Wer heute im Festnetz in eine andere Stadt telefoniert, der muss keine Angst mehr vor jeder angebrochenen Minute haben. Foto: Britta Pedersen/zb/dpa 25 Jahre Telekommunikationsgesetz Wer heute zum Festnetz-Telefon greift und in irgendeiner anderen deutschen Stadt anruft, der denkt nicht an die Kosten - und guckt nicht bange auf Uhr. Vor 25 Jahren war das anders.