Für Fotos in sozialen Netzwerken ist Erlaubnis nötig

31.10.2017
Beim Hochladen von eigenen Fotos in sozialen Netzwerken müssen die Bildrechte beachtet werden - sonst drohen Klagen. Sobald eine Person auf dem Bild erkennbar ist, muss diese der Veröffentlichung zustimmen. Doch auch hier gibt es Ausnahmen.
Alle abgebildeten Personen müssen der Veröffentlichung in den sozialen Medien zustimmen. Erst dann dürfen User die Fotos hochladen. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa
Alle abgebildeten Personen müssen der Veröffentlichung in den sozialen Medien zustimmen. Erst dann dürfen User die Fotos hochladen. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa

Berlin (dpa/tmn) - Lädt man eigene Fotos in soziale Netzwerke wie Facebook oder Instagram oder teilt sie in Whatsapp- oder Messenger-Gruppen, handelt es sich um eine Veröffentlichung.

Dann brauchen auch Amateur-Fotografen die Einverständnis aller abgebildeten Personen, berichtet das Rechtsportal « irights.info». Am besten fragt man also schon vor dem Fotografieren und erklärt, was man mit den Bildern anstellen will. Eine solche Erlaubnis gilt auch als erteilt, wenn Fotografierte ein Honorar bekommen oder klar erkennbar ist, dass sie freiwillig fotografiert wurden. Wer ganz sichergehen will, lässt sich die Einwilligung aber schriftlich geben. Im Streitfall muss häufig der Fotograf darlegen, dass eine Einverständnis vorliegt.

Irights.info über Bildrechte


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Filmrolle statt Digitalsensor, und auf die Bilder muss man auch warten. Trotzdem finden immer wieder Menschen Spaß an der alten Art der Fotografie. Foto: Christin Klose/dpa-tmn Der Einstieg in die Analogfotografie - warum auch nicht? Kein Display, keine Speicherkarte, kein Menü – die Fotografie mit Film fordert Fotografen heraus. Der Einstieg in diese ziemlich unmoderne und entschleunigte Art des Fotografierens ist gar nicht mal so teuer, macht aber richtig Spaß.
Nächtlicher Straßenverkehr in Peking: Durch die Langzeitbelichtung sind Menschen nur unscharf zu sehen. Foto: Soeren Stache Straßenfotografie: Bewegungsunschärfe als Trend Das Internet ist voll von Straßenbildern. Menschen geraten jedoch oft unfreiwillig vor das Objektiv. In diesem Fall hilft Bewegungsunschärfe, die auch als Stilmittel taugt.
Viele höherwertige Kameras erlauben es, die Fotos gleichzeitig als RAW- und als JPEG-Datei abzuspeichern. Foto: Inga Kjer Das digitale Negativ: Übers RAW-Format zum perfekten Foto In Sachen Dateiformat und Digitalfotografie hat man oft die Wahl. Auch wenn JPEG beliebt und meist voreingestellt ist: RAW bietet entscheidende Vorteile, die kreative Fotografen in der Nachbearbeitung nicht missen möchten.
Das Fotografieren von Kunstwerken ist in manchen Museen nicht gestattet. Foto: Monika Skolimowska Fotos von neuerer Kunst nur als private Erinnerung aufnehmen Manche Museen dulden es zwar, dass Besucher die ausgestellten Kunstwerke fotografieren. In vielen Fällen kann man sich die Bilder dann aber nur im privaten Kreis anschauen, um keinen rechtlichen Ärger zu riskieren.