Freie Fahrt gibt es noch immer nicht

02.09.2021
Im Vergleich zu den Vorwochen soll die Verkehrslage sich am Wochenende entspannen. Verzögerungen bleiben aber trotzdem nicht aus - besonders im Süden. Auf diesen Fernstraßen staut es sich.
Der ADAC rechnet in den nächsten Tagen mit zahlreichen Staus. Foto: Markus Scholz/Archiv/dpa
Der ADAC rechnet in den nächsten Tagen mit zahlreichen Staus. Foto: Markus Scholz/Archiv/dpa

Berlin/München (dpa/tmn) - Noch ein letztes Mal in diesem Sommer könnte es am Wochenende vom 3. bis zum 5. September zu einem höheren Verkehrsaufkommen auf den klassischen Urlaubsrouten kommen. Denn: Bei Urlaubern aus Bayern und Baden-Württemberg bricht die letzte Urlaubswoche an.

Laut den Automobilclubs ADAC und ACE gehe es zwar schon etwas ruhiger zu als in den vergangenen Wochen. Freie Fahrt werde es aber insbesondere auf den Autobahnen ins bayerische Alpenvorland und an die deutschen Küsten nicht geben. Witterungsbedingt nehme der Verkehr durch Tages- und Wochenendausflügler nach Angaben des ACE insgesamt ab. Trotzdem sollten Autofahrer auf Nebenstrecken mit Verzögerungen rechnen. Auch an den Baustellen staut es sich landesweit.

Der ADAC prognostiziert, dass besonders die Fernstraßen Richtung Nord- und Ostsee und zurück voll sein werden. Ebenfalls stark betroffen von Verkehrsbehinderungen werden voraussichtlich folgende Autobahnabschnitte sein (meist in beiden Richtungen):

A 1 Puttgarden - Hamburg - Bremen
A 3 Passau - Nürnberg - Würzburg
A 4 Bad Hersfeld - Erfurt
A 5 Basel - Karlsruhe
A 6 Mannheim - Heilbronn - Nürnberg
A 7 Flensburg - Hamburg
A 7 Füssen/Reutte - Ulm - Würzburg
A 8 Salzburg - München - Stuttgart
A 9 München - Nürnberg - Halle/Leipzig
A 61 Ludwigshafen - Koblenz - Mönchengladbach
A 72 Hof - Leipzig
A 81 Singen - Stuttgart
A 93 Kufstein - Inntaldreieck
A 95/B 2 München - Garmisch-Partenkirchen
A 96 München - Lindau
A 99 Umfahrung München

Wer Stoßzeiten umgehen kann, spart unterwegs Zeit und Nerven. Mobilitäts-Apps können zudem bei der Einschätzung helfen, ob sich bei Staus das Ausweichen auf andere Strecken lohnt.

Das größte Staurisiko im benachbarten Ausland bergen weiter die klassischen Urlaubsrouten, darunter Tauern-, Fernpass-, Brenner-, Karawanken-, Rheintal- und Gotthard-Route sowie die Fernstraßen von und zun den italienischen, kroatischen und französischen Küsten. Weiter besonders häufig angesteuert werde auch der Gardasee, so der ACE.

Laut ADAC dürften sich dafür die Wartezeiten an den Grenzen im Vergleich zum vergangenen Wochenende etwas verkürzen. Reisende sollten aber dennoch ein Zeitpolster von rund einer Stunde einkalkulieren - vor allem im Balkantransit.

© dpa-infocom, dpa:210830-99-22155/2

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Verfasser: dpa-infocom GmbH

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