Firefox-Browser schlägt Alarm auf gehackten Webseiten

20.11.2018
Auch der Besuch auf einer offiziellen Webseite kann gefährlich werden, wenn Betrüger sie manipuliert haben. Der Browser Firefox warnt nun davor, wenn Seiten gehackt wurden und dem Nutzer dadurch ein Diebstahl seiner Daten droht.
Ist eine Website gehackt, öffnet sich unterhalb der Adresszeile eine Benachrichtigung, die darüber informiert. Foto: Andrej Sokolow
Ist eine Website gehackt, öffnet sich unterhalb der Adresszeile eine Benachrichtigung, die darüber informiert. Foto: Andrej Sokolow

Berlin (dpa/tmn) - Der Firefox-Browser schlägt künftig Alarm, wenn man auf einer Seite surft, die gehackt worden ist oder auf der es ein Datenleck gab. Unterhalb der Adressleiste öffnet sich dann eine Benachrichtigung, die über den Zeitpunkt und das Ausmaß des Angriffs oder des Lecks informiert.

Das neue Feature soll in den kommenden Wochen nach und nach in die Installationen der Firefox-Nutzer Einzug erhalten. Surft man auf einer gehackten Seite, legt der Browser dem Surfer eine Abfrage beim Firefox-Dienst Monitor nahe, falls er ein Nutzerkonto bei dieser Seite hat.

Auf der Seite des bereits Ende September 2018 eingerichteten Monitor-Dienstes bekommt man nach Eingabe der mit dem Nutzerkonto verbundenen E-Mail-Adresse angezeigt, ob die Daten des eigenen Accounts nach dem Hacker-Angriff oder Datenleck irgendwo im Netz aufgetaucht sind. Gibt es einen Treffer, sollte das verbrannte Passwort geändert werden. Weil das Ergebnis der Abfrage nur für den Moment gültig ist, kann man sich auf der Monitor-Seite auch mit einer Mailadresse registrieren und bekommt dann sofort Bescheid, falls eigene Daten im Netz auftauchen sollten.

Firefox Monitor greift auf eine Datenbank des australischen Sicherheitsforschers Troy Hunt zurück, der mit «Have I been pwned?» (sinngemäß: Hat es mich erwischt?) einen ähnlichen Dienst anbietet.

Blogeintrag zur Integration von Firefox Monitor in den Browser

Abfrageseite Firefox Monitor


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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