Ferien: Staus vor allem im Süden erwartet

19.05.2016
Im Süden Deutschlands wird wegen der Ferien in Bayern und Baden-Württemberg mit Staus zu rechnen sein. Auch wegen des Ferienendes in Hamburg ist ein erhöhter Rückreiseverkehr zu erwarten.
Nach Pfingsten wird vielerorts mit Staus gerechnet. Foto: Franziska Kraufmann
Nach Pfingsten wird vielerorts mit Staus gerechnet. Foto: Franziska Kraufmann

Stuttgart/München (dpa/tmn) - Nach den Pfingstfeiertagen dürfte sich die Verkehrslage am kommenden Wochenende (20. bis 22. Mai) entspannen. Das teilen ADAC und der Auto Club Europa (ACE) mit. Doch für den Süden der Republik gelte das nicht.

Hier sagt der ADAC aufgrund der andauernden Ferien in Bayern und Baden-Württemberg Behinderungen voraus, die bereits am Freitagnachmittag beginnen könnten. Das Ferienende in Hamburg dürfte laut ACE vor allem am Samstag und Sonntag in nördlicher Richtung zu stärkerem Rückreiseverkehr führen. Auch die Strecken rund um die Nord- und Ostsee können - vor allem bei schönem Wetter - betroffen sein. Im Rest der Republik dürfte sich das Verkehrsaufkommen auf dem Niveau eines normalen Wochenendes einpendeln.

Auf folgenden Strecken sind nach den Angaben der Clubs zufolge die stärksten Behinderungen durch Staus und Baustellen möglich:

Stärkerer Urlaubsverkehr könnte laut ACE auf den Transitstrecken in Österreich und der Schweiz vereinzelt zu Behinderungen führen. Vor allem sei an den Grenzübergängen mehr Zeit einzuplanen. Die Autofahrer sollten unbedingt gültige Ausweise dabeihaben. Das gelte vor allem für Kinder.

An den Grenzen zu Deutschland ist bei der Rückreise mit Wartezeiten zu rechnen. Schwerpunkte seien die Übergänge Suben (A 3 Linz - Passau),Walserberg (A 8 Salzburg - Rosenheim) und Kiefersfelden (A 93 Kufstein - Rosenheim).


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Der ADAC rechnet in den nächsten Tagen mit zahlreichen Staus. Foto: Markus Scholz/Archiv/dpa Volle Rückreiserouten: Auf vielen Autobahnen wird es eng Für manche Menschen liegen die Sommerferien lange zurück. Im Süden Deutschlands endet die schulfreie Zeit aber erst jetzt, was dort zum Teil für viel Verkehr sorgt. Andernorts entspannt sich die Lage.
Der Ferienverkehr dürfte sich am Wochenende (23. bis 25. Oktober) in Grenzen halten. An typischen Stau-Schwerpunkten wie hier auf der A7 am Elbtunnel kann es aber trotzdem etwas länger dauern. Foto: Georg Wendt/dpa Kaum Ferienverkehr - aber Staugefahr durch Winterwetter Rückreisende sorgen am Ende der Herbstferien normalerweise für Staus. Coronabedingt sind dieses Jahr aber viel weniger Menschen unterwegs. Doch es sind auch andere Behinderungen des Verkehrs möglich.
Passanten gehen auf der Brücke «Pont de Bir-Hakeim», mit Blick auf den Eiffelturm. Foto: Philippe Lopez/AFP/dpa Urlaubsziele in Europa vor dem Neustart Ob ans Meer in Kroatien oder in die österreichischen Berge: Hält der Trend bei den Corona-Infektionszahlen an, könnten in Europa viele Grenzen ab 15. Juni wieder offen sein. Urlauber und Tourismusbranche schöpfen Hoffnung.
In Baden-Württemberg sowie Luxemburg und in Teilen Österreichs enden die Sommerferien. Das könnte vor allem im Süden Deutschlands für volle Autobahnen sorgen. Foto: picture alliance / dpa Noch einmal Staurisiko durch Urlaubsrückkehrer Im letzten Bundesland enden die Sommerferien. Das bringt mancherorts noch mal viel Verkehr auf die Autobahnen. Zusätzlich zählen die Autoclubs viele Baustellen. Welche Routen sind besonders betroffen?