Events in Europa: Street Art und Wanderherbst

14.07.2016
Wer im Spätsommer oder Herbst durch Europa reist, bekommt einiges geboten. Ein Besuch in Göteborg lohnt sich etwa zum Street-Art-Festival. Die Insel Rügen erklärt die kommende Jahreszeit zum «Wanderherbst». Und Breslau erinnert an den Solidarnosc-Protest.
Das Ostseebad Binz lädt vom 14. bis 23. Oktober zum «Wanderherbst» ein. Verschiedene Thementouren stehen dann auf dem Programm. Foto: Stefan Sauer
Das Ostseebad Binz lädt vom 14. bis 23. Oktober zum «Wanderherbst» ein. Verschiedene Thementouren stehen dann auf dem Programm. Foto: Stefan Sauer

Göteborg lädt zum Street-Art-Festival

Göteborg steht vom 25. Juli bis 21. August im Zeichen der Straßenkunst. Dann findet in der schwedischen Metropole das nach Angaben der Organisatoren größte Street-Art-Festival Skandinaviens statt. Überdimensionale Kunstwerke sollen an Häusern in allen zehn Stadtteilen entstehen, teilt Visit Sweden mit. Mit Beginn der Festes stehen auf www.artscape.se und www.goteborg.com digitale Straßenkarten zur Verfügung, mit denen sich die Kunstwerke aufspüren lassen. Kostenlose Bustouren zu den Bildern gibt es während des Kulturfestes Göteborgs kulturkalas vom 16. bis 21. August.

Wanderherbst auf Rügen mit 14 Themenwanderungen

Im Ostseebad Binz auf Rügen werden zum «Wanderherbst» 14 verschiedene Thementouren angeboten. Vom 14. bis 23. Oktober stehen dann sowohl leichte Spaziergänge als auch anspruchsvollere Wanderungen im Programm, teilte die Gemeinde mit. Die längste Tour dauert zwölf Stunden. Die Wanderungen führen zu den Höhepunkten der Insel: zu den Stränden, Hünengräbern, Buchenwäldern und zum Kreidefelsen im Nationalpark Jasmund. Weitere Infos gibt es bei der Kurverwaltung, Tel.: 038393/148 148, E-Mail: info@ostseebad-binz.de.

Neuer Ort für die Breslauer Stadtgeschichte

Eine neue Ausstellung in Breslau (Wroclaw) widmet sich dem bedeutsamen Streik der Verkehrsbetriebe, dem Protest gegen die kommunistischen Machthaber und der Entstehung der Gewerkschaft Solidarnosc. Die Schau befindet sich im neuen historischen Zentrum im Stadtteil Grabiszyn, das in einem ehemaligen Straßenbahndepot untergebracht ist, erklärt das Polnische Fremdenverkehrsamt. Das Haus soll Ende August öffnen. Ein Erlebnisraum beschäftigt sich dann mit der jüngeren Geschichte der Stadt.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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