Einschränkungen in US-Nationalparks wegen des «Shutdowns»

03.01.2019
Seit fast zwei Wochen liegen die Regierungsgeschäfte in den USA auf Grund einer Haushaltssperre zum Teil lahm. Auch zahlreiche Nationalparks, Monumente und Gedenkstätten sind davon betroffen. Reisende müssen daher mit Einschränkungen rechnen.
Blick auf den Berg Half Dome im Yosemite Nationalpark in den USA. Foto: Tracie Cone/Archiv
Blick auf den Berg Half Dome im Yosemite Nationalpark in den USA. Foto: Tracie Cone/Archiv

Washington (dpa/tmn) - Reisende in den USA müssen sich wegen des «Shutdowns» auf Einschränkungen in vielen Nationalparks einstellen. Manche Parks seien komplett geschlossen, informiert der US National Park Service (NPS) auf seiner Website.

In den meisten Parks gebe es keine von der Behörde angebotenen Dienstleistungen für Besucher - etwa öffentliche Toiletten, Müllsammlung und Straßenpflege.

Der National Park Service verwaltet nach eigenen Angaben 418 Parks und historische Stätten in den USA. Darunter befinden sich nicht nur viele der bekanntesten Naturparks der USA, die besonders häufig im Sommer besucht werden, sondern auch viele Monumente, Gedenkstätten und andere geschichtlich bedeutsame Orte.

In den USA liegen seit fast zwei Wochen die Regierungsgeschäfte lahm. Wegen des «Shutdowns» sind Hunderttausende Regierungsbedienstete zu Zwangsurlaub verdammt oder müssen vorerst ohne Gehalt arbeiten.

Webseite des National Park Service (Englisch)

Infos zum National Park Service (Englisch)


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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