Ein digitales Musik-Labor für Entdecker 

29.12.2020
Mit ihren Chrome-Experimenten zeigen Google-Entwickler, was mit Hilfe des Internets und von Web-Technologien im Browser alles möglich ist. Dabei kann es mitunter musikalisch werden.
In dieser blauen Figur ist es eine Sinus-Wellenform. Foto: chromeexperiments.com/dpa-tmn
In dieser blauen Figur ist es eine Sinus-Wellenform. Foto: chromeexperiments.com/dpa-tmn

Berlin (dpa/tmn) - Musizieren klappt auch ohne Noten und herkömmliche Instrumente. Wie es geht, zeigen viele kleine, digitale Musik-Workshops von Google. Lehrer in der Schule können sie ebenso nutzen wie Kinder daheim. Auch für Erwachsene ist hier Erkenntnisgewinn drin - oder zumindest etwas Spaß.

Unter dem Namen Chrome Music Lab hat das Unternehmen ein gutes Dutzend Experimente versammelt, die sich alle ohne Vorkenntnisse im Browser bedienen lassen. Darunter sind Sequenzer zum Arrangieren kleiner Songs oder zum Erstellen von Melodien oder einfachen Rhythmen, aber auch visuell Beeindruckendes wie ein Spektrogramm, das die Frequenzausbreitung einer Posaune oder einer Harfe darstellt.

Auch Pianos fehlen nicht. Eines lässt sich mit der Tastatur spielen - auch mehrhändig mit Pianisten an unterschiedlichen Orten. Mit einem anderen Piano-Experiment werden Akkorde visualisiert.

Und wo ein Piano ist, ist ein Synthesizer oft nicht weit. Eine Standardfunktion des Synthesizers ist der Oszillator, der durch ständig wiederholte Schwingungen ein Dauersignal erzeugt. Nicht versäumen sollte man deshalb das lustige Oszillator-Tool des Labs. Es erzeugt mit gedrückter linker Maustaste zum Beispiel Sinus- oder Sägezahnwellen, die sich durch ein Auf- und Abbewegen der Maus beliebig modulieren lassen - bis man Mitleid mit den arglosen Figuren bekommt, die man gleichzeitig gnadenlos streckt oder staucht und in deren weit aufgerissenen Mündern der Frequenzgang zu verfolgen ist.

© dpa-infocom, dpa:201228-99-830255/4

Chrome Music Lab

Google-Chrome-Experimente


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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