E-Zigaretten als Virenschleudern: Besser mit Netzteil laden

03.06.2016
Zugriff auf fremde PCs erlangen: Das ist das Ziel von Angreifern, die über USB-Sticks Schadsoftware auf Rechner schleusen. Doch auch andere USB-Gadgets können die Malware transportieren - zum Beispiel E-Zigaretten.
Schadsoftware: Nicht nur USB-Sticks, sondern alle möglichen USB-Gadgets können den Rechner mit Viren infizieren. Foto: Sebastian Kahnert
Schadsoftware: Nicht nur USB-Sticks, sondern alle möglichen USB-Gadgets können den Rechner mit Viren infizieren. Foto: Sebastian Kahnert

Berlin (dpa/tmn) - Dass USB-Sticks aus unbekannten Quellen ein Sicherheitsrisiko sind, hat man vielleicht schon einmal gehört.

Aber auch E-Zigaretten und alle möglichen anderen USB-Gadgets vom Mini-Ventilator bis zum Tassenwärmer können zu einer Gefahr werden, warnt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (USB). Deshalb lädt oder betreibt man sie sicherheitshalber am besten immer per USB-Ladegerät an der Steckdose.

Denn meist manipulieren Angreifer bösartige USB-Gadgets so, dass sie vom Rechner etwa als Tastatur erkannt werden, da diese oft umfangreiche Zugriffsrechte hat. So lässt sich Schadsoftware auf den Rechner schleusen, es können aber auch Tastatureingaben und somit sensible Daten wie etwa Passwörter mitgeschnitten werden.

Wer viel mit USB-Sticks oder USB-Geräten aus allen möglichen Quellen arbeitet, kann auch das G-Data-Tool USB Keyboard Guard nutzen, das ständig im Hintergrund wacht. Wird eine neue Tastatur erkannt, blockiert die Software diese und zeigt eine Warnung an. Der Nutzer hat dann die Wahl, ob er die Tastatur zulässt, wenn es sich tatsächlich um eine Tastatur handelt, oder den Zugriff blockiert. Das Tool merkt sich einmal zugelassene Geräte.

Kostenloser Download von USB Keyboard Guard

BSI-Mitteilung


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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