Die komplette Menschheitsgeschichte auf einem Zeitstrahl

11.01.2016
Das Online-Lexikon Wikipedia erklärt uns die Welt nicht nur, wie sie ist, sondern auch, wie sie war.
Die ganze Menschheitsgeschichte ist auf einem Zeitstrahl abgebildet. Foto: dpa infocom
Die ganze Menschheitsgeschichte ist auf einem Zeitstrahl abgebildet. Foto: dpa infocom

Meerbusch (dpa-infocom) - Nicht nur Schüler, die ein Referat für den Geschichtsunterricht vorbereiten, freuen sich über Wikipedia. Sie finden dort detaillierte Informationen aus allen Epochen und zu nahezu allen Ereignissen der Menschheitsgeschichte.

Generell ist die große Online-Enzyklopädie die beste Anlaufstelle für historisch Interessierte - egal, ob es um die Steinzeit, das Mittelalter oder die Moderne geht. Doch die schiere Masse an Daten und Informationen kann den einen oder anderen überfordern - vor allem, wenn es um die zeitliche Einordnung geht.

Welche wichtigen Geschehnisse ereigneten sich beispielsweise zwischen 1150 und 1250? Welche Einträge in der Wikipedia beziehen sich auf das Zeitalter der Renaissance? Was lehrt das Internetlexikon über die Anfänge des Universums? Diese und ähnliche Fragen beantwortet die Webseite histography.io - auf eindrucksvolle Art und Weise.

Histography ist eine interaktive Zeitleiste, die 14 Milliarden Jahre Geschichte umfasst - vom Urknall bis zum Jahr 2016. Punkte repräsentieren einzelne historische Ereignisse aus der Wikipedia. Wer mit der Maus darüber fährt, sieht zunächst ein passendes Bild. Nach einem Klick erhält man weitere Infos und Möglichkeiten. Dazu zählen beispielsweise der Link zum entsprechenden Wikipedia-Artikel und verwandte Einträge. Die Benutzeroberfläche erlaubt dem Besucher, nur Ereignisse eines Jahrzehnts oder innerhalb von Millionen von Jahren darzustellen.

Entweder zieht er den Anfangs- und Endpunkt manuell an die gewünschte Stelle oder er klickt auf Links wie «Der Anfang», «Bronzezeit» oder «Industriezeitalter». Jedes Mal sortieren sich die Punkte neu auf der Zeitleiste - das ist schick anzusehen. Über die Kategorien in der Seitenleiste lässt sich die Ansicht weiter verfeinern. So zeigt Histography auf Wunsch nur Ereignisse aus den Rubriken «Erfindungen», «Kriege», «Literatur» oder «Religion» an. Die Webseite histography.io ist ein tolles Projekt für Geschichtsinteressierte und ein eindrucksvolles Beispiel, wie sich Daten (hier aus der Wikipedia) verarbeiten und darstellen lassen, um einen neuen Zugang zu ihnen zu erhalten.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Egal wie schnell der Router theoretisch sein mag: Wer darüber auf das Internet zugreift, muss sich mit dem gebuchten Tempo des Internetzugangs begnügen. Foto: Bodo Marks/dpa-tmn Welche Geschwindigkeit WLAN-Router wirklich bieten Ein Gigabit, 867 Megabit - beim Routerkauf werden auf den Verpackungen oft wahnwitzige Übertragungsgeschwindigkeiten versprochen. Aber was heißt das in der Praxis? Und warum stockt der Videostream dann am Ende manchmal doch?
Mit Hilfe von Freunden oder Familienmitgliedern und im Zweifel mit einem Hotline-Anruf sollten sich viele Probleme klären lassen. Foto: Christin Klose So klappt es mit dem Einrichten von Notebook oder Smartphone Das Smartphone neu aufsetzen oder ein Programm auf dem Rechner installieren: Wer mit Technik nicht viel am Hut hat, stößt schnell an seine Grenzen - vor allem, wenn Support-Angebote der Hersteller und Entwickler fehlen oder versagen. Doch Hilfe naht.
Die neueste Technik bekommt man auf dem Markt für Gebrauchtfernseher eher selten. Nutzer von DVB-T2 sollten etwa auf passende Empfangsmodule achten, sonst wird noch Geld für einen externen Empfänger fällig. Foto: Christin Klose/dpa-tmn Fernseher aus zweiter Hand: Darauf kommt es an Der alte Fernseher ist kaputt, veraltet oder viel zu klein - Ersatz muss her. Aber der neue Fernseher muss nicht immer auch wirklich neu sein, oder? Kann man mit Gebrauchtgeräten sparen, oder lohnt sich eher etwas ältere Neuware? Eine Abwägung.
Im Sog der Digitalisierung: Die meisten Verbraucher stehen der Entwicklung ambivalent gegenüber. Foto: Ole Spata Viele fürchten Zwänge und Kontrollverlust durch neue Technik Die Digitalisierung und ihre Folgen betrachten die meisten Menschen mit gemischten Gefühlen, wie eine aktuelle Studie zeigt. Zwar wissen die meisten, welchen Komfort Technik bringen kann. Gleichzeitig sorgen sie sich aber etwa auch um ihre Daten.