Deutsche Urlauber kehren nach Italien zurück

16.06.2020
Auch Italien, das von der Corona-Krise besonders hart getroffen wurde, stellt sich nun wieder auf Besucher ein. Vor allem Ziele wie der Gardasee, Sardinien oder Rimini erwarten die ersten Urlauber aus Deutschland.
Auf dem Flughafen Leonardo da Vinci in Rom treffen die ersten Urlauber ein. Der Flugverkehr wird allmählich wieder ausgebaut. Foto: Cecilia Fabiano/LaPresse via ZUMA Press/dpa
Auf dem Flughafen Leonardo da Vinci in Rom treffen die ersten Urlauber ein. Der Flugverkehr wird allmählich wieder ausgebaut. Foto: Cecilia Fabiano/LaPresse via ZUMA Press/dpa

Limone sul Garda (dpa) - Deutsche Touristen treffen nach der langen Corona-Sperre langsam wieder an ihren beliebten Urlaubszielen in Italien ein. «In Limone kommen wieder deutsche Urlauber an», sagte die Sprecherin der Kommune Limone sul Garda. Anfang Juli würden alle Hotels wieder öffnen. «Wir rechnen damit, dass sich wieder viele deutsche Gäste für Limone als Urlaubsort entscheiden.»

Der Gardasee in Norditalien ist vor allem bei Urlaubern aus Süddeutschland beliebt. Mittlerweile ist auch der Freizeitpark Gardaland nach der monatelangen Corona-Pause wieder geöffnet. Die Besucher müssen dort im Voraus buchen und auch auf Achterbahnen und anderen Fahrgeschäften Mund-Nasen-Schutz tragen.

Auch in Sardinien freut man sich über die ersten deutschen Besucher. Direktflüge auf die Insel werde es zwar erst vom 25. Juni an geben, aber die ersten Urlauber seien dennoch schon da, sagte ein Sprecher der Regionalregierung.

Ein bedeutender Teil der Wirtscahft in Italien hängt vom Tourismus ab. Der Bürgermeister von Rimini, Andrea Gnassi, nannte die Corona-Pandemie einen «Meteoriten», der auf den Tourismus eingestürzt sei.

Kultur- und Tourismusminister Dario Franceschini sprach von einem «wichtigen Tag». Theater, Kinos und ähnliche Kultureinrichtungen könnten seit Montag (15. Juni) wieder öffnen. Museen sind schon seit einigen Wochen offen.

Die Zahl der Infektionen geht in Italien seit Wochen zurück, das Land verzeichnet im Zuge der Krise mehr als 34.000 Tote.

Gardaland Sicherheitshinweise


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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