Daran glauben viele: Positiver Effekt des Reisens

19.04.2016
Reisen verbindet und sorgt für wenig Intoleranz. Das glauben jedenfalls viele laut einer Umfrage. Darin wurde unter anderem nach Reisezielen, Art der Reise und Häufigkeit gefragt.
Welchen Effekt haben Reisen in ferne Länder: Dem wurde jetzt mit einer Umfrage nachgegangen. Foto: Jens Kalaene
Welchen Effekt haben Reisen in ferne Länder: Dem wurde jetzt mit einer Umfrage nachgegangen. Foto: Jens Kalaene

München (dpa/tmn) - Regelmäßiges Reisen wirkt sich nach Auffassung vieler Menschen positiv auf die Toleranz aus. In einer Umfrage äußerten 57 Prozent der befragten Deutschen die Ansicht, dass es weniger Intoleranz gäbe, wenn die Menschen mehr reisen würden.

Befragt wurden Menschen in mehreren Ländern. Im Schnitt aller Befragten waren es sogar 62 Prozent, die an einen positiven Effekt glauben. Das ist das Ergebnis der Studie der Marktforschungsplattform cint.com im Auftrag der Reisesuchmaschine Momondo hervor.

65 Prozent aller Befragten denken außerdem, dass es durch mehr Reisen weniger Vorurteile in der Welt gäbe (Befragte aus Deutschland: 59 Prozent). An mehr Frieden durch mehr Reisen glauben 53 Prozent der Befragten insgesamt, 44 Prozent sind es in Deutschland.

Von den Befragten in Deutschland gaben 29 Prozent an, etwa einmal im Jahr ins Ausland zu reisen, 28 Prozent etwa zweimal im Jahr. Ebenfalls 28 Prozent gaben an, schon bis zu fünf Länder bereist zu haben, bei 38 Prozent sind es zwischen sechs und zehn Ländern. Rund zwei Drittel der Befragten in Deutschland (64 Prozent) haben auf der Reise neue Freunde gefunden. 68 Prozent sagten, durch das Reisen generell eine positivere Sicht auf andere Kulturen zu bekommen.

Für die Umfrage wurden im Februar 2016 insgesamt 7292 Personen in verschiedenen Ländern befragt, aus Deutschland nahmen 406 Menschen zwischen 18 und 65 Jahren teil.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Immer häufiger wird auch auf Fernflügen über den Nordantlantik für die Gepäckbeförderung eine Zusatzgebühr verlangt. Foto: Malte Christians/Symbolbild Flugreisende werden auf immer neuen Wegen zur Kasse gebeten Der selbstgewählte Sitz kostet ebenso eine Gebühr wie das bevorzugte Einsteigen oder das Aufgabegepäck. Flugtickets sind zur Discountware geworden, bei der jedes Extra zusätzlich bezahlt werden muss.
Die Mathildenhöhe in Darmstadt gehört zu den Touristenmagneten. Hunderttausende besuchen das Jugendstilensemble jährlich. Foto: Andreas Arnold/dpa Die Tourismus-Hotspots in Hessen Millionen Menschen besuchen jedes Jahr Hessen. Nicht jeder kommt aber wegen der Sehenswürdigkeiten, von denen das Bundesland einige zu bieten hat.
Die deutschen Jugendlichen sind in der Corona-Krise einer Studie des Sinus-Instituts zufolge zwar genervt von den Einschränkungen, verhalten sich aber gleichzeitig mitfühlend und verantwortungsbewusst. Foto: Arne Dedert/dpa Jugend geprägt durch «neue Ernsthaftigkeit» Wie tickt Deutschlands Jugend? Alle vier Jahre gibt die Sinus-Studie Einblick in Gedanken, Gefühle und Wünsche der Teenager. Diesmal geht es um die Fridays-for-Future-Generation.
Passanten gehen auf der Brücke «Pont de Bir-Hakeim», mit Blick auf den Eiffelturm. Foto: Philippe Lopez/AFP/dpa Urlaubsziele in Europa vor dem Neustart Ob ans Meer in Kroatien oder in die österreichischen Berge: Hält der Trend bei den Corona-Infektionszahlen an, könnten in Europa viele Grenzen ab 15. Juni wieder offen sein. Urlauber und Tourismusbranche schöpfen Hoffnung.