«Biped» ist ein Spiel über Teamwork

27.07.2020
Im Geschicklichkeitsspiel «Biped» steuern bis zu zwei Spieler zwei niedliche Roboter - beziehungsweise deren Beine. Denn das Spiel überrascht vor allem mit seiner originellen Bedienung.
Auf großer Reise: Die Roboter-Helden von «Biped» müssen unter anderem diese gefährliche Ruinen durchqueren. Foto: Next Studios/dpa-tmn
Auf großer Reise: Die Roboter-Helden von «Biped» müssen unter anderem diese gefährliche Ruinen durchqueren. Foto: Next Studios/dpa-tmn

Berlin (dpa/tmn) - Kleine Roboter auf großer Reise: In «Biped» vom Entwickler Next Studios aus Shanghai werden Sila und Aku auf die Erde geschickt, um dort eine Art Leuchtfeuer zu entzünden. Denn nur so können die beiden Metall-Helden in ihre Heimat zurückkehren.

Um ihr Ziel zu erreichen, müssen die beiden sympathischen Blechbüchsen durch gefährliche Wüsten, verwunschene Ruinen und andere gefährliche Orte reisen und dabei haufenweise Rätsel lösen oder Hindernisse überwinden. Dabei sind sie aufeinander angewiesen - Teamwork ist gefragt. Ohne Frage: «Biped» spielt sich am besten zu zweit.

Ungewöhnliche Steuerung

Zugegeben: Kooperative Hüpfspiele gibt es aktuell nicht gerade wenig auf dem Markt. «Biped» ist aber trotzdem etwas Besonderes, was vor allem an der ungewöhnlichen Steuerung liegt.

Der Clou daran: Hier bewegt man mit den Analogsticks des Controllers jeweils eins der beiden Roboter-Beine, auf dem PC übernehmen die linke und rechte Maustaste diesen Job. Das erfordert zunächst einiges an Eingewöhnung und produziert viele Slapstick-Einlagen, denn zunächst scheinen die kleinen Roboter kaum kontrollierbar. Doch das ändert sich mit etwas Übung schnell.

Im Team über Stock und Stein

Ist die Eingewöhnung geschafft, wollen durch geschicktes Kombinieren der Schritte teils echt knifflige Rätsel gelöst werden. Beispielsweise geht es immer wieder über Plattformen, die farblich markiert sind und die nur ein bestimmter Roboter mit einem ganz bestimmten Bein berühren darf. Anderswo müssen Spieler sich von einem Seil zum anderen schwingen, um einen Berg zu erklimmen.

Für reichlich Abwechslung ist also gesorgt - und auch für viel Kommunikation auf dem Sofa. Denn damit die kooperative Kletterei und Rätselei möglichst unfallfrei abläuft, müssen sich die Spieler viel absprechen: Wer macht den nächsten Schritt? Und wer geht wohin? Wer beim Spielen lieber schweigt, kann «Biped» aber auch solo spielen.

«Biped» ist für den PC, Playstation 4 und Nintendo Switch jeweils als Download erhältlich. Es kostet etwa 15 Euro.

© dpa-infocom, dpa:200710-99-749077/3

Biped


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN

Passende Anbieter

Das könnte Sie auch interessieren
Gefahr von Malware-Befall: Nach dem Supportende Mitte Januar 2020 versorgt Microsoft Windows 7 nicht mehr mit Sicherheitsupdates. Foto: Robert Günther Die Tage von Windows 7 sind gezählt - Wie geht es weiter? Ein gutes Jahrzehnt hat Windows 7 auf dem Buckel. Trotzdem läuft das Betriebssystem noch auf Millionen Rechnern weltweit. Doch bald lässt Microsoft den Support auslaufen. Nutzer müssen handeln.
Wilder Ritt auf dem Säbelzahntiger: Takkar kann als sogenannter Bestienmeister auf die Unterstützung verschiedener Tiere zählen. Foto: Ubisoft Eule statt Granate: Mit «Far Cry Primal» in die Steinzeit Tiere jagen, Kräuter sammeln und Camp für Camp die Welt erobern. An vielen Stellen ist «Far Cry Primal» genau wie andere Episoden der Erfolgsserie. Schusswaffen gibt es allerdings keine. Denn diesmal führt die Abenteuerreise Computerspieler in die Steinzeit.
Für viele geht es beim Cheaten einfach um das gute Gefühl, anderen überlegen zu sein. Hier treten Spieler in «World of Warcraft» gegeneinander an. Caroline Seidel/dpa-tmn Foto: Caroline Seidel Wie Cheats die Videospiel-Welt vergiften Betrüger gibt es überall, auch in der Welt der Videospiele. Mit sogenannten Cheats verschaffen sich manche Spieler unfaire Vorteile - sehr zum Leidwesen anderer. Doch der Kampf gegen Cheater ist ein ewiges Wettrüsten mit ungewissem Ausgang.
Tauchen mit den Walen: Die Meeresriesen sind in «Beyond Blue» lebensecht animiert - das macht Sequenzen wie diese besonders beeindruckend. Foto: E-Line Media/dpa-tmn «Beyond Blue»: Ein Tauchabenteuer für Naturfreunde Frei nach Isaac Newton ist das, was wir nicht wissen, ein Ozean. Gegen dieses Unwissen kann etwas unternommen werden - in «Beyond Blue» zum Beispiel, einem etwas anderen Abenteuerspiel.